Die Eröffnung einer aus Saudi-Arabien finanzierten Moschee in Nizza soll nun durch den Bürgermeister verhindert werden.

Bild: Eric Borda / flickr (CC BY-ND 2.0)
Französische Stadt Nizza wehrt sich gegen Moschee-Eröffnung

Geht es nach den Wünschen Saudi-Arabiens, soll in der französischen Küstenstadt Nizza künftig eine weitere Moschee ihren Betrieb aufnehmen. Doch der Bürgermeister und Teile der Bevölkerung legen sich gegen das Projekt quer. Hintergrund ist der radikalislamische Einfluss, der von der von den Saudis finanzierten Moschee ausgehen könnte. 

Scharia via Moschee propagiert

Bürgermister und Stadtpräsident Christian Estrosi will nun rechtlich gegen die Eröffnung der "En-Nour Moschee" vorgehen, da diese vom Präfekten des Departements Alpes-Maritimes bereits zur Einweihung genehmigt wurde. Er verklagt den Munizipalrat und folglich auch den Staat vor Gericht. Finanziert wurde die Moschee, wie so viele andere in ganz Europa, vom islamisch-wahhabitischen Königreich Saudi-Arabien. Estrosi zufolge wirbt der Besitzer der Moschee und Minister für islamische Angelegenheiten aus der saudischen Monarchie immer wieder offen für die Scharia.

Unkontrollierte Geldflüsse aus dem Ausland

Unter anderem soll er sich für eine "Vernichtung aller Kirchen auf der Arabischen Halbinsel" ausgesprochen haben. Die Geheimdienste würden die berechtigten Sorgen rund um die Moschee bestätigen, da durch diese immer wieder Jugendliche radikalisiert würden. Auch die unkontrollierten Geldflüsse aus dem Ausland ließen nichts Gutes erahnen. 

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