In der angeblich am besten bewachten Toiletteanlage des Landes am Wiener Praterstern, wo hundert Polizisten ein Auge auf die Sicherheit werfen, wurde eine 21-jährige Studentin vergewaltigt.

Bild: Andrew Nash / flickr (CC BY-SA 2.0)
Praterstern-Vergewaltiger bleiben in Österreich: Nach Gefängnis kassieren sie Mindestsicherung

Schau, schau, der linke Falter! Erst kürzlich vom Presserat wegen Verunglimpfung und Diskriminierung von nordafrikanischen Männern verurteilt, schreibt die Wiener Stadtzeitung, dass die Angst in Wien umgehe. Der Grund: Sexuelle Übergriffe von Asylwerbern würden zunehmen, ihre Abschiebung aber sei unmöglich.

So werden auch die drei afghanischen Flüchtlinge, die unter dringendem Tatverdacht stehen, eine 21-jährige Studentin auf der Toilette des Wiener Pratersterns vergewaltigt zu haben, in Österreich bleiben können. Nicht nur das: Nach dem Gefängnis, das den Burschen droht, haben sie sogar Anspruch auf Mindestsicherung. Auf deutsch: Die Österreicher zahlen den Lebensunterhalt der mutmaßlichen Verbrecher wohl bis zu ihrem Tod.

Täter nach zwei Jahren wieder frei

Wie lange werden die Peiniger vom Praterstern wohl hinter Gitter müssen? Mohammed S., 17, Hossein G., 26 und Maisam S., 15, werden, kann ihnen die Vergewaltigung nachgewiesen werden, maximal siebeneinhalb Jahre einsitzen. Maximal, denn da sie dem Vernehmen nach geständig und – in Österreich – unbescholten sind, könnten die Halbwüchsigen mit der Hälfte der Strafe davonkommen. Man kennt es ja: Kommt gute Führung dazu, sind die Täter nach zwei Jahren wieder frei. Und weiterhin in Österreich. Denn Abschieben geht nicht, da Afghanistan keine so genannten Heimreisezertifikate ausstellen.

Falter präsentiert Liste von Verbrechen

Der Fall am Wiener Praterstern ist nur ein weiterer tragischer, der sich hierzulande mit Asylwerbern abspielt. Sogar der Falter listet bereits auf, was in der jüngsten Vergangenheit passiert ist:

Das Verbrechen (gemeint ist die Vergewaltigung am Praterstern, Anm. d. Redaktion) irritiert eine zunehmend verunsicherte Öffentlichkeit: Denn es reiht sich ein in eine wachsende Zahl verstörender Sexualverbrechen, die neuerdings im öffentlichen Raum begangen werden, und zwar von Asylwerbern aus muslimischen Ländern.

Da wird ein Mädchen nächtens in der Prater-Hauptallee vergewaltigt. Da wird in Graz eine siebzigjährige Rentnerin missbraucht. Am Dienstag steht ein irakischer Flüchtling vor Gericht, der einen Buben in einem Wiener Schwimmbad missbrauchte. Und in Niederösterreich macht ein Flüchtling Schlagzeilen, der zwei Frauen die Autoreifen aufstach und – nachdem sie sich im Wagen eingeschlossen hatten – vor diesen masturbierte.

Unterhose von vergewaltigter Pensionistin als Trophäe

Der Falter, sonst gerne Verteidiger der muslimischen Zuwanderer, hat offenbar auch schon die Schnauze voll. Allerdings ist die Liste der Verbrechen, die in letzter Zeit in Österreich passiert sind, lange nicht vollständig. Eine besonders grausliche Vergewaltigung bleibt im Falter unerwähnt: So hat eine 72-jährige Pensionistin in Traiskirchen ein wahres Martyrium erlebt, als sie von einem 17-jährigen Asylwerber aus Afghanistan grün und blau geschlagen wurde, bevor dieser über die Frau hierfiel und sie vergewaltigte. In der Asylunterkunft in Traiskirchen trug der Mann die Unterhose der Pensionistin als Trophäe zur Schau.

Standard sah in Vergewaltigung "rechte Mobilmachung"

Der Standard sah in der Vergewaltigung ein Beispiel für "rechte Mobilmachung" und schrieb:

Diese jungen Männer kommen gut gekleidet, mit den neuesten Smartphones, das macht die Bevölkerung stutzig und teilweise wütend. Es wurde im Sommer eine 72-jährige Frau vergewaltigt, die ausgesagt hat, dass es ein Asylant war (inzwischen als Falschaussage bestätigt, Anm.). Uns wurden schon viele Privataufnahmen zugespielt, wie es zum Beispiel in Spielfeld momentan zugeht, was die Bevölkerung wirklich denkt und welche Ängste sie hat. Erkundigen Sie sich mal, was man so für einen Flüchtling an Geld bekommt. (Anmerkung des Standard durch unzensuriert.at hervorgehoben).

Unterstellung einer "bestätigten Falschaussage"

Was den Standard-Kolumnisten Hans Rauscher und seinen Kollegen Fabian Schmid dazu trieb, dem Vergewaltigungsopfer eine „bestätigte Falschaussage“ zu unterstellen, geht aus dem Artikel nicht hervor, denn sie führten nicht an, wer ihnen gegenüber dies „bestätigt“ habe. Erst als unzensuriert.at die dem Opfer unterstellte Falschaussage aufdeckte, wurde der Artikel im Online-Standard korrigiert.

Keine zwei Wochen später wird der Täter jedenfalls überführt und viele Medien berichten – wie auch unzensuriert.at – über einen (zur Tatzeit) 17-jährigen Asylwerber, der das Verbrechen begangen haben soll. Der Standard begnügte sich mit einer achtzeiligen Meldung, deren verräterischer Titel lautete: „Jugendlicher nach Vergewaltigung in Traiskirchen in Haft“.

Man kann freilich Realitätsverweigerung betreiben und weiter zusehen, wie immer strengere Gesetze notwendig werden, um die eigene Bevölkerung zu schützen. Der Falter aber dürfte die Tragweite der Verbrechen erkannt haben und bei aller Liebe zu den Migranten die schrecklichen Vorkommnisse jetzt beim Namen nennen.

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