Deutscher Justizminister muss Zwickau nach Rede fluchtartig verlassen

Das haben sich der deutsche Justizminister Heiko Maas (SPD) und seine Genossen von der Gewerkschaft wohl anders vorgestellt. Routinemäßig sollte er in Zwickau (Sachsen) den arbeitenden Massen die sozialistische Frohbotschaft zum 1. Mai überbringen. Doch das Liebkind der Bild-Zeitung und der bunten Illustriertenwelt hatte sich wohl anderes erwartet, als wütende Bürger, die ihrem Ärger Luft machen.

Wir sind das Volk

Wie Medien berichten, ging die Rede des Ministers im lautstarken Protest und in den Buhrufen von 150 bis 200 aufgebrachten Bürgern unter. Auf mitgebrachten Schildern wurde die Abhaltung von Volksentscheiden über TTIP und zur Islamisierung gefordert. Zu einem geplanten „Bürgerdialog“ ist es dann auch nicht mehr gekommen. Stattdessen eilte Maas unter „Hau ab!“-Chören zu seinem Dienstwagen und rauschte ab.

Maas reagiert beleidigt

Derart gedemütigt, machte sich Maas via Twitter Luft: „Erschreckend, wenn Polizei Kundgebung schützen muss. Wer freie Reden stört, hat nichts verstanden“. Diese Meldung ist umso bemerkenswerter, als er mit Störaktionen von Linksextremisten bei Pegida-Veranstaltungen kein Problem zu haben scheint – zumindest war dazu noch nichts von ihm zu hören. Und wenn wie am letzten Wochenende ein großes Polizeiaufgebot in Stuttgart die Besucher des AfD-Parteitages vor der gewaltbereiten Antifa beschützen muss, ist solches dem Herrn Justizminister selbstverständlich auch keine Zeile der Entrüstung wert. Schon gar nicht findet er so etwas „erschreckend“.

Zensur und Willkommenskultur

Heiko Maas ist nicht nur Justizminister sondern auch wackerer Kämpfer gegen „Rechts“. Besondere Anliegen sind ihm die Pflege der Willkommenskultur  und die Zensur von politisch nicht korrekten Facebook-Kommentaren. Für ihn waren die Silvesterexzesse krimineller Zuwanderer in Köln und anderen Städten auch keine Verbrechen, sondern lediglich ein „zeitweiliger Zivilisationsbruch“.

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