Flüchtlinge sollen nun schon vor dem eigentlichen Studium eine Beihilfe bekommen.

Bild: James Mason-Hudson / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Grüne wollen Studienbeihilfe für Asylanten schon vor dem Studium

Sozialleistungen, breite Unterstützung bei diversen Freizeitprogrammen und nun auch Studienbeihilfe. All das sollten Asylwerber bei uns erhalten, obwohl deren Aufenthaltsstatus vielleicht noch völlig ungeklärt ist. Während heimische Studenten nach Ablauf von eng gesetzten Toleranzsemestern gezwungen sind, Studienbeitrag zu zahlen und auch Zwangsmitglied bei der linksgerichteten ÖH zu sein, sollten Flüchtlinge nun bezahlt werden.

Grüne schikanieren Österreicher

Die Grünen kritisieren die derzeitige Regelung, dass es für Asylwerber erst bei Aufnahme eines ordentlichen Studiums möglich sei, Antrag auf eine Beihilfe zu stellen. Ginge es nach ihnen, sollten auch schon in der Studienvorbereitung, wie etwa bei Deutschkursen, die für das Studium nachzuweisen sind, finanzielle Ausschüttungen stattfinden. Dort gelten sie allerdings noch als außerordentliche Studenten und können darum keinen Antrag einreichen.

Angeblich 300 betroffene Asylwerber

Die Grüne Wissenschaftssprecherin Sigrid Maurer nimmt laut oe24 ganze 300 angebliche Betroffene Asylwerber zum Anlass, ein ganzes Gesetz ändern lassen zu wollen. Würden sich Flüchtlinge nämlich, so wie auch tausende andere Studenten, zusätzlich noch auf das Finanzieren ihres Lebensunterhaltes konzentrieren müssen, leide der Studienerfolg massiv darunter oder die Studienzeit würde sich – wie bei so vielen anderen Studenten, die aufgrund ihrer Berufstätigkeit ab einer gewissen Zeit hohe Gebühren zahlen – verlängern. 

"Verhöhnung aller sozial schwachen, österreichischen Studenten!"

Als einen fatalen Vorstoß sieht den Vorschlag der Grünen jedoch der freiheitliche Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses im Nationalrat, Andreas Karlsböck. Die Forderung der Grünen, Flüchtlingen künftig eine Studienbeihilfe zur Studienvorbereitung zu gewähren, sei eine "inakzeptable Verhöhnung aller sozial schwachen Österreicher, die sich unter großen Entbehrungen einen Platz an der Uni erkämpfen müssen".

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