Pleitewelle: US-Öl-Förderanlagen sind zunehmend unrentabel. Ein Grund dafür ist Fracking.

Foto: Bild: Flcelloguy / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Immer mehr US-Ölkonzerne schlittern in die Mega-Pleite

Dunkle Wolken ziehen über der US-Ölwirtschaft auf. Immer mehr amerikanische Ölkonzerne schlittern in die Pleite. Zuletzt traf es die Firmen Chaparral Energy Inc., Penn Virginia Corp. und Linn Energy LLC. Wie die Deutschen Wirtschaftsnachrichten berichten, beträgt die Überschuldung rund elf Milliarden US-Dollar. Dies ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Seit 2015 mussten in den USA und Kanada nicht weniger als 130 Öl- und Gasproduzenten bzw. deren Dienstleister vor den Insolvenzrichter treten. Das Gesamtvolumen dieser Pleitewelle im Energiesektor beträgt mittlerweile 44 Milliarden Euro.

Preise, Kredite und Fracking als Pleitenursache

Neben anhaltend niedrigen Ölpreisen und hohen Kreditkosten haben vor allem verlustreiche Investitionen in die neue Fördermethode Fracking zur ökonomischen Schieflage vieler US-Ölkonzerne beigetragen. Dreht sich der Ölpreis nicht rasch nach oben, dann werden weitere Pleiten folgen. Dies macht auch die Energie- und Außenpolitiker in Washington zunehmend unruhig.

Insider der US-Politik berichten deshalb auch von massiven wirtschaftspolitischen Interessen am Wachstumsmarkt Brasilien in Sachen Schürfrechten. Diese Interessen sollen auch ein zentraler Treibsatz für das Mitmischen der US-Politik bis hin zum CIA bei der Absetzung der bisherigen brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff sein.

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