Grazer Hauptbahnhof: Afghane bedrohte Passanten mit Messer

Auf dem Grazer Hauptbahnhof bedrohte ein Afghane die Passanten mit einem Messer. Foto: murdelta / flickr (CC BY 2.0)
Auf dem Grazer Hauptbahnhof bedrohte ein Afghane die Passanten mit einem Messer.
Foto: murdelta / flickr (CC BY 2.0)
19. Mai 2016 - 8:49

Während am Mittwoch im Parlament über die „innere Sicherheit“ diskutiert wird und Otto Pendl von der SPÖ sich wundert, warum so viele Ausländer in den österreichischen Gefängnissen sitzen, geht der Horror auf den Straßen in Österreich weiter: Am Grazer Hauptbahnhof bedrohte ein 21-jähriger Afghane mehrere Passanten mit einem Messer. Er soll Stichbewegungen in Richtung unbeteiligter Personen gemacht haben – bis die Polizei den Mann, der in Voitsberg lebt, festnahm.

Toter bei Messerattacke in Bayern

Der Vorfall, bei dem zum Glück keiner verletzt wurde, erinnert frappant an den Messerstecher auf einem Schnellbahnhof in Bayern. Ein Mann hatte dort unter „Allahu-Akbar“-Rufen auf Fahrgäste eingestochen. Ein Opfer erlag seinen schweren Verletzungen. Deutschland und Österreich, wohin dank der „Willkommenskultur“ von  Angela Merkel und Werner Faymann tausende Illegale kamen, entwickeln sich zu gefährlichen Staaten. Die Grünen sehen das immer noch nicht so. Nationalratsabgeordnete Alev Korun meinte am Mittwoch im Parlament, dass Wien eine sichere Stadt sei.

Drogenhölle, Bandenkriege - Bürger in Angst

Wie unterschiedlich die Wahrnehmungen nach den täglichen Übergriffen doch sind! Am selben Tag berichtet die Tageszeitung Österreich, dass die kriminelle Szene in Wien eskaliere. Die Zeitung macht die U6 als Hotspot aus. Dort lieferten sich nigerianische Dealer und Junkies eine blutige Straßenschlacht und Horden von Dealern bieten entlang dieser U-Bahnlinie ganz offen die Drogen an. Die Vergewaltigung am Praterstern und die versuchte Vergewaltigung in der Prater Hauptallee wurden da gar nicht erwähnt.

Die Angst der Bürger sei groß, bilanziert das Blatt. Doch im Parlament scheint diese Botschaft bei einigen Abgeordneten noch nicht angekommen zu sein.

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