Management versucht Bandenunwesen in Einkaufszentrum zu vertuschen

Wochenlang wurde das Einkaufszentrum „Berlin Boulevard“ in Berlin-Steglitz von einer Horde Jugendlicher mit Migrationshintergrund heimgesucht. Nachdem eines Tages die Lage eskalierte, gelangte das Problem an die Öffentlichkeit. Offenbar zum Unmut des Managements, denn ein Journalist der Jungen Freiheit stieß bei der Geschäftsleitung auf eine Mauer des Schweigens.

Jugendliche bedrohen Polizeibeamte

„Teilweise halten sie sich auf den Sitzbänken im Innen- und Außenbereich bis zu 35 Personen meist mit Migrationshintergrund auf. Es kam dabei zu Pöbeleien oder sexuellen Belästigungen gegenüber Einkaufskunden“, zitiert die BZ aus einem ihr vorliegenden internen Polizeibericht. Als sich letzte Woche zwei polizeibekannte Jugendliche weigerten, auf Anweisung das Einkaufszentrum zu verlassen, eskalierte die Situation. Der 15-jährige Mustafa K. rief per Handy seine Kumpane zu Hilfe, die rasch auf der Bildfläche erschienen und begannen, die Polizeibeamten zu bedrohen. Die Beamten mussten daraufhin Verstärkung anfordern. „In dieser Zeit kam es auf den Gängen des Erdgeschosses im Boulevard zu Beleidigungen, versuchter Gefangenenbefreiung, einem Widerstand und dem Verdacht des Landfriedensbruchs. Die Personengruppe war auf 20 bis 30 Personen angewachsen“, beschreibt der Polizeibericht die Vorkommnisse.

Management blockiert Recherche

Letzten Mittwoch wollte sich ein Journalist der Jungen Freiheit selbst ein Bild von der Lage machen. Mitglieder besagter Bande konnte er keine antreffen. „Die Stresstypen sind heute nicht da“, klärt ihn ein anderer türkischer Jugendlicher auf. Als der Journalist beginnt, Kunden und Ladenpersonal zu befragen, erscheint der Sicherheitsdienst auf der Bildfläche. „Sind Sie von der Presse?“, raunzt einer von ihnen. „Dann muss ich Sie bitten zu gehen. Sie dürfen hier niemanden befragen. Das ist verboten. Bitte gehen Sie.“ Ein anderer Wachmann sagt: „Fragen Sie das Centermanagement.“ Seinen darauf anschließenden Anruf beim Centermanagement schildert der Journalist so: Frau Putzke kann nur einen einzigen Satz. „Wir werden diese Berichte nicht kommentieren.“ Sie wiederholt den Satz zweimal, dann ist das Gespräch vorbei.

Archaisches Verhalten wird toleriert

Gegenüber der Presse auskunftsfreudiger zeigt sich das Polizeigewerkschafts-Vorstandsmitglied Steve Feldmann. „Das Benehmen dieser Jugendlichen und Heranwachsenden mit Migrationshintergrund ist natürlich kein Phänomen, welches auf dieses Einkaufszentrum beschränkt ist“, sagt er gegenüber der BZ. Und weiter: Dieses Gruppenverhalten sei an vielen Orten anzutreffen. „Das Problem gibt es auch nicht erst seit ein paar Monaten. Fakt ist, dass Politik und Behörden diesem Gruppenverhalten relativ hilflos gegenübersteht.“ Der Umgang der Justiz mit solchen Tätern und anschließenden Verfahren sei eher kritisch zu sehen. „Die Täter merken: Ihr archaisches Verhalten wird toleriert. Die Mehrheit der Gesellschaft weicht zurück“.

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