Wahlkampf der Empfehlungen: Wie viel Kraft haben “Meinungsmacher” noch?

Dass nun auch Tante Irmgard unverhohlen zugibt, dem Unabhängigsten der Unabhängigen bereits ihre Stimme gegeben zu haben, passt ins Bild eines sehr sonderlichen Wahlkampfes. Nach der Reihe outeten sich gescheiterte Ex-Politiker aus dem bürgerlichen Lager mit einer dringlichen Wahlempfehlung für einen Grünen, dessen bürgerliche Werte hauptsächlich darin bestehen, dem österreichischen Bürger die Vereinigten Staaten von Europa als Heimat vorzugaukeln.

Kommentar von Unzensurix

Dazu gesellten sich honorige Herrschaften des roten Koalitionspartners, die im Unabhängigen sowieso einen der ihren sehen und denen er daher als Garant dafür gilt, dass der über Jahrzehnte installierte Politfilz weiter bestehen bleibt.

Künstler sehen sich als Meinungsmacher

Natürlich marschieren an vorderster Front die obligaten Künstler, weil nur sie sich intellektuell befähigt sehen, die richtige Entscheidung treffen zu können. Deswegen fühlen sie sich im besonderen Maße bemüßigt, ihre Meinung warnend kund zu tun, wobei natürlich in ihren Nacken die Furcht sitzt, dass das staatliche Füllhorn, von dem viele leben, unter einem Präsidenten, der auch an Normalsterbliche denkt, versiegen könnte, besonders wenn Hunderttausende von ihnen keine Arbeit haben.

Satirische Stimmen aus dem Ausland

Ebenso sollte man nicht die Wahlhelfer des Unabhängigen aus dem näheren und ferneren Ausland vergessen, wo sich, wie im Falle unseres schönen, ähnlichsprachigen Nachbarlandes nicht nur Politiker (hervorzuheben Herr Gabriel), sondern auch besonders halblustige Satiriker ins Zeug legen, wie jüngstens ein gewisser Helmut Schleich, dem nichts Besseres einfiel, als sich selbst als Hitler verkleidet zu interviewen, um kalauerhaft platt auf Österreich und Norbert Hofer im Besonderen hinzudreschen. Wer nicht lachen möchte, dem sei hier dieses Video empfohlen.

Der Nutzen von Wahlempfehlungen

Allerdings darf man sehr gespannt sein, ob die sonntäglichen Wähler all diese Wahlempfehlungen benötigt haben und vor allem, welche Kraft die sogenannten Meinungsmacher überhaupt noch zu entfalten imstande sind.

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