Weil eine Ägypterin in ihrem Blumenladen eine Wahlempfehlung für Norbert Hofer anbrachte, fing eine Kundin zu randalieren an.

Foto: Bild: Balou46 / wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Ägyptisches Ehepaar wirbt für Norbert Hofer: Aggressive Randale in ihrem Blumenladen

Weil sich ein ägyptisches Ehepaar aus Steyr für den freiheitlichen Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer stark machte, müssen sie nun mit Angriffen rechnen. Kurz vor der Stichwahl brachte die Eigentümerin eines Blumenladens eine Wahlaufforderung für Hofer in ihrem Geschäftsräumlichkeiten an, wie der Wochenblick berichtete. Zu lesen war dabei: „Bitte wählen Sie diesen Mann“ jeweils auf Deutsch und auf Arabisch. Einer Kundin passte dies jedoch gar nicht und sie fing an zu randalieren.

Geflohen vor Extremisten

Die beiden Ägypter verließen vor einigen Jahren ihr Heimatland, als die radikale Muslimbrüderschaft in ihren Nachbardörfern Christen tätlich angriffen. Das ebenfalls christliche Ehepaar integrierte sich in Österreich und baute sich in Steyr einen kleinen Blumenladen auf. Weil die beiden wollen, dass das Land der Berge auch weiterhin westlich geprägt bleibt, sprechen sie sich für Hofer aus: „Bundeskanzlerin Merkel hat diesen Extremisten durch ihr Handeln Tür und Tor geöffnet. Die wenigsten Einwanderer, die im Zuge der Flüchtlingskrise nach Europa kommen, sind wirkliche Flüchtlinge. Sie haben ganz anderes im Sinn: Erobern.“

Mit der Werbung für Hofer wollte die Blumenhändlerin eigentlich nur Gutes tun und nutzte die vermeintlich wiedergewonnene Meinungsfreiheit in Österreich. Einer Kundin schien dies allerdings nicht zu schmecken und sie riss das Plakat des Kandidaten mit aggressiven Worten herunter: „Norbert Hofer ist wie Hitler. Wenn er Bundespräsident wird, haben wir wieder die Nazizeit“. Schockierend ist dieses Verhalten auch für den ägyptischen Ehemann, welcher täglich auf dem Weg zum Blumengroßhändler einheimische Bettler auf der Straße sieht: „Die Österreicher sollten sich zuerst um ihre eigenen, armen Leute kümmern, anstatt unzählige zwielichtige Gestalten ins Land zu holen.“

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