Facebook: Massiver Widerstand gegen Wahl Alexander Van der Bellens - Strache ruft zu Mäßigung auf

Massiven Widerstand gegen die Wahl Alexander Van der Bellens gibt es auf Facebook. Foto: pixabay.com
Massiven Widerstand gegen die Wahl Alexander Van der Bellens gibt es auf Facebook.
Foto: pixabay.com
24. Mai 2016 - 15:30

Schon jetzt ist eines klar, einen leichten Stand wird Alexander Van der Bellen als Bundespräsident in der Bevölkerung nicht haben. Nach dem knappen Sieg, der erst gestern mit den Briefwahlkarten geholt werden konnte, gibt es schon jetzt massiven Widerstand gegen den zukünftigen Präsidenten.

Facebook-Nutzer gegen Van der Bellen

Seit gestern, Montag, steht fest, dass der Grüne Alexander Van der Bellen der nächste Bundespräsident von Österreich sein wird. Angelobt wird das ehemalige Mitglied der SPÖ erst am 8. Juli. Doch schon jetzt regt sich massiver Widerstand gegen Van der Bellen. Eine Seite mit dem Namen „Rücktritt Van der Bellen – Für Norbert Hofer“ formierte sich auf der Social-Media-Plattform Facebook. Sie gefällt bereits knapp 20.000 Nutzern. Auch andere Seiten gegen Van der Bellen haben sich formiert. Verschiedene Personen drücken in der Form von Profilbildern mit der Aufschrift „Not my President“ ihren Unmut gegen Van der Bellen aus.  Ebenfalls angekündigt wurde eine Kundgebung gegen Van der Bellen am 28. Mai am Wiener Heldenplatz. Diese hat bereits mehr als 500 Zusagen und mehr als 1.000 Interessierte angezogen.

Auch eine Online-Petition auf der Plattform Open-Petition wurde erstellt. Diese hat ebenfalls bereits knapp 20.000 Unterzeichner.

HC Strache ruft zur Mäßigung auf

Indessen rief FPÖ-Obmann HC Strache die Nutzer seiner Facebook-Seite zu Besonnenheit und Mäßigung auf. Unter den -zigtausenden Kommentaren, die in den letzten Tagen hinterlassen wurde, seien auch zahlreiche gewesen, die "mit dem Respekt gegenüber der Demokratie und auch gegenüber den Kandidaten und ihren Wählern völlig unvereinbar sind", weshalb er sich gezwungen sah, mehrere Postings mit besonders vielen Kommentaren zu löschen. Strache versicherte den aufgebrachten Bürgern, "dass wir Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei der Wahl sachlich prüfen und darauf angemessen reagieren werden".

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