Abschaffung der Ziffernnoten ermöglicht Vernebelung des miserablen Bildungsniveaus

Eine gesetzlich verankerte Kernaufgabe des BIFIE, eines Instituts des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur zur Vermittlung zwischen Schulverwaltung, Forschung und schulischer Praxis, ist es, einen regelmäßigen Nationalen Bildungsbericht abzugeben.

Kommentar von Unzensurix

In diesem wird wieder einmal die vollständige Abschaffung der Ziffernnoten in der Volksschule gefordert, was zu einer leistungsförderlicheren Beurteilungspraxis beitragen soll, um jedenfalls das Erreichen des Mindeststandards zu garantieren. Denn derzeit muss zumindest das Zeugnis der vierten Klasse aus Ziffernnoten bestehen, damit man eindeutig erkennt, welche weiterführende Schule für das Kind geeignet ist.

Probleme der Leistungsbeurteilung

Doch in dieser Handhabe ortet der Bildungsbericht mehrere Probleme, weil unter anderem festgestellt worden sein soll, dass es einen hohen Zusammenhang zwischen Bildung der Eltern und der Mathematiknote der Kinder gebe. Zusätzlich zeigen Befunde zur Leistungsbeurteilung, dass in der Volksschule viel zu oft zu einer extrem positiven Beurteilung tendiert wird, was bei Untersuchungen zum Wiener Lesetest festgestellt wurde, wo drei Prozent der dort ermittelten Risikoschüler in Deutsch einen Einser im Zeugnis stehen hatten, 16 % einen Zweier und nur ein Prozent einen Fünfer. Also ist der Weisheit letzter Schluss, dass die Aussagekraft der Noten stets fragwürdig sein soll.

Verbalbeurteilung als Vertuschungsmodell

Nur sollte man sich gleichzeitig mehreres fragen: Glaubt man tatsächlich, dass eine Verbalbeurteilung von Kindern, die es in vier Jahren nicht geschafft haben, Deutsch oder das Einmaleins zu lernen, eine objektivere Aussagekraft besitzt, als die sich seit Jahrhunderten bewährten Noten? Oder geht es einfach darum, noch besser zu vertuschen, dass ein Gros der Kinder nach der Volksschule weit von jeglichem Mindeststandard entfernt ist, weil sich weder das Elternhaus interessiert zeigt, dass der Nachwuchs etwas lernt, noch die völlig überforderten Volksschullehrer gegen die Bildungsresistenz mancher Bevölkerungsgruppen etwas ausrichten können.

Neue Mittelschule als Vorbereitung auf das AMS

So hat sich eben – und das ist eklatant im rot-grünen Wien in einschlägigen (also den meisten) Bezirken zu beobachten – die gängige Praxis herausgebildet, Schulnoten wie Zuckerln zu verteilen, damit man nur ja nicht in Verdacht gerät, irgendwie migrantenfeindlich rüberzukommen. Da natürlich solche Noten jegliche Aussagekraft vermissen lassen, braucht man sich nicht wundern, wenn einerseits in den Gymnasien ebenfalls das Niveau sinkt und andrerseits die Neue Mittelschule auf überhaupt keinen Beruf mehr vorbereitet, sondern höchstens als Vorstufe zum AMS betrachtet werden kann.

Der Vorteil der Verbalbeurteilung freilich könnte daran liegen, dass Eltern, wenn sie selbst nicht der deutschen Sprache mächtig sind, sich keine Sorgen mehr um die schulische Entwicklung des Kindes machen müssen.

Gezielte Verdummung

Natürlich müssen sich die Autoren des Bildungsberichts vehement gegen die Selektion der Kinder in AHS und Neue Mittelschule aussprechen, weil immer noch die Gefahr besteht, dass Schüler einer höheren Schule – und einige Schulen haben durchaus noch einen sehr guten Ruf – kritisches Denken lernen. Allerdings ist dieses in einer Zeit der kollektiven Verdummung weniger gefragt…, so ist es einfach besser, das Niveau völlig auf jene Schüler zu senken, bei denen sowieso Hopfen und Malz verloren ist. Die Abschaffung der Ziffernnoten ist ein tadelloser Schritt dazu!

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