Gemeinsam wollen sich Muslime, Juden und Christen am Vorabend der Christopher-Street-Day-Parade für Homosexuelle und Transsexuelle stark machen.

Foto: Bild: Paul David Doherty / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Christen, Juden und Muslime halten Homo-Gottesdienst in Berlin

Der Christopher-Street-Day ist ein jährlicher Hochfeiertag für Schwule, Lesben und diverse andere Geschlechter. Auch in Berlin wird dieser 23. Juni obszön gefeiert. Am Tag davor veranstaltet der Evangelische Kirchenkreis Berlin einen jüdisch-christlich-muslimischen Gottesdienst in der Berliner Marienkirche. Wie das Portal queer.de berichtet, sei der Abend eine gemeinsame Veranstaltung des Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD), dem Abraham-Geiger-Kolleg und dem Liberal-Islamischen Bund.

Transsexuelle Flüchtlinge?

Für die Predigt sei die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) ausgewählt worden. Unterstützt wird sie jedoch durch prominente Gäste und religiöse Vertreter aus dem In- & Ausland. Obwohl in islamistisch geprägten Ländern drastische Strafe auf Homosexualität stehen, fand sich ein Imam aus Frankreich, Ludovic-Mohamed Zahed, der sich dem skurrilen Schauspiel anschließen möchte.

Besonderes Augenmerk sollte dabei auf der Gleichstellung von homosexuellen und auch transsexuellen Flüchtlingen liegen. Diese Aufgabe hat sich die Kollekte Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz nämlich zu eigen gemacht.

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