Über das Handy wollte ein 23-jähriger Asylwerber eine 13-jährige belästigen. Der Vater schritt ein.

Foto: Bild: Aalborg Stift / flickr (CC BY 2.0)
Offener Brief eines Vaters an den Innenminister: Belästigung seiner 13-jährigen Tochter Schuld der Arbeitsmarktpolitik

Weil seine Tochter sexuell von einem Asylwerber belästigt wurde, schickte ein erzürnter Vater dem Innenminister persönlich einen Beschwerdebrief. Bei dem Inhalt kommt man allerdings ins Staunen, macht der Mistelbacher Radiologie-Technologe doch das Arbeitsverbot der illegalen Einwanderer für ihr Fehlverhalten verantwortlich. Obwohl der Fall nach seinem Einschreiten geklärt werden konnte, wollte er Anzeige erstatten. Jedoch ohne eindeutiges Delikt. Weil er es darauf erst gar nicht ankommen lassen wollte, wandte er sich an die Exekutive.

Polizei unternimmt nichts gegen Asylwerber

Die 13-jährige Tochter erhielt mehrfach Bildnachrichten eines in Mistelbach aufhältigen Asylwerbers. Wie der angeblich 23-jährige Zuwanderer die Nummer des Mädchens erhalten hat, wird auch aus einem Kurier-Interview nicht klar. Bekannt ist allerdings, dass der junge Mann mehrfach versucht haben sollte, der Schülerin am Spielplatz zu begegnen und sie aufforderte, sich neben ihn zu sitzen und ihn zu küssen. Obwohl sie nichts davon wollte und der Mann das Alter des Mädchens wusste, stellte er ihr weiter nach.

Das ging dem Vater zu weit und er griff ein. Mittels SMS-Botschaft an den Asylwerber und persönlichen Gesprächen mit seinen Landesgenossen vermittelte er seine Wut. In die Unterkunft ging er selber nicht, weil er die Situation einen Angaben zu Folge nicht eskalieren lassen wollte. 

Der 23-jährige stellte daraufhin seine Kontaktversuche ein. Schuld für sein Fehlverhalten sei jedoch die Arbeitsmarktpolitik der Regierung und weniger eine Anpassung an mitteleuropäische Werte. Eine Anzeige bei der Polizei wollte der 46-jährige Vater dennoch machen. Dort verstand man zwar seine Sorge, sah jedoch kein Delikt erfüllt, was wiederum den Vater zu einem offenen Brief an Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) veranlasste. Dort möchte er eine Änderung der Rechtslage herbeiführen, so dass er nicht zusehen müsste bis es noch schlimmer kommt.

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