Laut orf.at wurde nicht ein Identitären-Demonstrant von einem Stein getroffen, sondern ein Gegendemonstrant.

Bild: ZVG
ORF macht aus verletztem Identitären einen „Gegendemonstranten“

Die manipulative Berichterstattung des ORF erreichte mit einer heutigen Teletextmeldung sowie einer Meldung in der Onlineausgabe, einen neuen Tiefpunkt. Die Verdrehung der Tatsachen rund um den versuchten Mord an einem Identitären-Demonstranten, ist allerdings selbst für den rot-grünen Staatsfunk rekordverdächtig.

Klassische Täter-Opfer Umkehr

Auf Seiten der Identitären war anlässlich deren Demonstration am letzten Samstag der 17-jährige Max N. von einem Stein am Kopf getroffen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei ermittelte, befand sich der Steinewerfer auf einem Hausdach. Obwohl ein Identitärer verletzt wurde, versuchte der ORF, die Identitären als Täter darzustellen und die gewaltbereiten Antifa-Randalierer als deren potentielle Opfer.

Wörtlich las sich das heute Donnerstag im ORF-Teletext auf Seite 118 dann so:

Bei der Demonstration gegen die rechtsextremen Identitären am vergangenen Samstag in Wien ist ein 17-jähriger durch einen Steinwurf schwer am Kopf verletzt worden. Er musste notoperiert werden. Das Landesamt für Verfassungsschutz ermittelt wegen Mordversuchs.
Der Vorfall hatte sich in der Goldschlagstraße zugetragen. Ein Unbekannter warf einen Stein von einem Dach auf die Gegendemonstranten der Identitären. Nach ihm wird gefahndet.

Eine ähnliche Meldung war auf orf.at zu lesen:

Nachdem ein 17-jähriger bei einer Demonstration gegen die rechtsextremen Identitären am Samstag durch einen Steinwurf schwer am Kopf verletzt worden war, ermittelt das Landesamt für Verfassungsschutz nun wegen Mordversuchs.

Mittlerweile wurde die Meldung sowohl auf orf.at als auch im Teletext richtiggestellt, dort aber auf Seite 119 verschoben.

Desinformation um jeden Preis

Tendenziöse Wortwahl und Verdrehung der Tatsachen könnten nicht ganz so gut informierte Seher glauben machen, der verletzte Max N. wäre auf einer Demonstration gegen die „rechtsextremen“ Identitären gewesen und dort auf Seiten der friedlichen Antifaschisten von einem Stein getroffen worden. Noch mehr die Wahrheit zu verdrehen, erscheint schier unmöglich.

Genervter Redakteur verweist auf ORF-Kundendienst

Die Falschmeldung des ORF schlägt mittlerweile hohe Wellen. Unzensuriert.at erhielt Informationen über mehrere Telefonate zwischen einem erbosten Leser und dem für die Manipulation verantwortlichen Redakteur des ORF. Nach dem ersten Anruf des Lesers bei besagtem Redakteur und dem Hinweis auf die Falschmeldung, meinte dieser er "könne nichts machen", trotzdem wurde der Artikel plötzlich auf orf.at und im Teletext geändert, jeodch ohne Hinweis auf die Adaption. Nach einem zweiten Anruf des Lesers bei dem Redakteur entgegnete dieser:

Herr K. meinte dann in einem weiteren Gespräch sichtlich genervt, es ist "normal, dass sich im Internet Dinge schnell ändern", ich solle mich an den Kundendienst wenden, wenn mir etwas nicht passt, aber nicht an die Redaktion […] Es rufen oft Leute an, denen etwas nicht passt. Mit meinem Anruf hat die Änderung sicher nichts zu tun.

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