13-jährige Kinder sollen Analsex in Schule vorspielen und ein "Puff für alle" bauen

In Nordrhein-Westfalen soll es im Unterricht "sexualpädagogische Auswüchse" geben. Foto: David Martyn Hunt / flickr (CC BY 2.0)
In Nordrhein-Westfalen soll es im Unterricht "sexualpädagogische Auswüchse" geben.
Foto: David Martyn Hunt / flickr (CC BY 2.0)
21. Juni 2016 - 13:30

Im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) gebe es "sexualpädagogische Auswüchse", sagt die schulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Yvonne Gebauer, gegenüber der Zeitung Welt am Sonntag. Lehrer würden sich des wissenschaftlichen Grundlagenbuchs "Sexualpädagogik der Vielfalt" bedienen und Kinder ab 13 Jahren Praktiken wie Analsex als Theaterstück darstellen lassen. Sexualpädagogisch hilfreich sei außerdem, so die Empfehlung in diesem Buch, "einen Puff für alle" zu bauen.

Auswahl der Unterrichtsmaterialien obliegt Lehrkräften

Wie häufig das alles in den Schulen von Nordrhein-Westfalen passiert, wurde bislang nicht nachgeprüft. Tatsächlich aber bewirbt die schwul-lesbische Aufklärungsgruppe "SchLAU" das Buch in diesem Bundesland intensiv. Auf Anfrage der Welt am Sonntag, ob dieses Werk wirklich empfehlenswert sei, erklärte sich das NRW-Schulministerium für unzuständig. Ihr Statement:

Die Auswahl der Unterrichtsmaterialien obliegt den Lehrkräften in eigener Verantwortung.

Lehrbuch in Hamburg von Literaturliste gestrichen

Anders in Hamburg. Dort wurde das Buch von der Literaturliste des dortigen Lehrinstitutes gestrichen, als Details - wie beschrieben - bekannt wurden. Interessant, dass sich die CDU in NRW mit Kritik an diesem schulischen Angebot zurückhält. Nur AfD und FDP finden, dass der Respekt vor nicht heterosexuell empfindenden Menschen nicht auf Kosten des Respekts vor dem kindlichen Schamgefühl gehen könne. Yvonne Gebauer von der FDP meinte in der Welt am Sonntag:

Um Toleranz zu fördern, muss man Zwölfjährige nicht vor versammelter Klasse einen Orgasmus oder Darkroom-Praktiken vorspielen lassen. Das Schamgefühl der Kinder muss gewahrt bleiben.

Vom Schulministerium empfohlen und gefördert

Als "Darkroom" werden in der Schwulenszene übrigens Orte bezeichnet, an denen Sex in Gruppen praktiziert wird. Analsex im Theaterstück der Schule, Unterrichtsmaterialien wie Dildos oder Vaginakugeln, ein Puff für alle bauen - all das wird also von Sexualpädagogen und schwul-lesbischen Gruppen als Lehrmaterialien angeboten. In Nordrhein-Westfalen wird diese "Schule der Vielfalt" laut Welt am Sonntag sogar vom Schulministerium empfohlen und gefördert.

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