Unterdrückungs-Symbol Kopftuch für Frauenministerin Oberhauser kein Problem

Frauenministerin Sabine Oberhauser siieht sich nicht für moslemische Frauen und deren Adjustierung zuständig. Foto: Wikimedia / SPÖ Presse und Kommunikation / CC BY-SA 2.0
Frauenministerin Sabine Oberhauser siieht sich nicht für moslemische Frauen und deren Adjustierung zuständig.
Foto: Wikimedia / SPÖ Presse und Kommunikation / CC BY-SA 2.0
27. Juni 2016 - 11:14

Möglicherweise, weil das Gesundheitsministerium für einige Aufgaben wie etwa die Zusammenlegung von Krankenkassen doch nicht so zuständig ist, wie man eigentlich glauben könnte, muss man die dortige Ministerin mit weiteren Aufgaben betreuen, mit denen sie sich profilieren kann.

Kommentar von Unzensurix

So erhält Sabine Oberhauser ab Juli auch die hehre Aufgabe, als Frauenministerin zu fungieren und steht damit in einer Reihe wackerer Frauen, von der unvergesslichen Kettenraucherin (ob das Frau Oberhauser toleriert hätte?) Johanna Dohnal über die Bundeshymnen-Verweiblicherin Maria Rauch-Kallat bis hin zur Gender-Aktivistin Gabriele Heinisch-Hosek. Diese Riege wurde nur einmal von einem Mann, Herbert Haupt, unterbrochen, der allerdings den Titel „Bundesminister für Generationen“ führte, was bis heute noch immer als rotes Tuch in der Geschichte des Frauenressorts gilt.

Frauenministerium notwendig?

Natürlich wird seit Dohnals Zeiten, besonders natürlich von der männlichen Reichshälfte, darüber gelästert, inwiefern überhaupt eine Notwendigkeit für ein derartiges Ministerium bestand oder besteht. Doch gerade in einer Zeit eines womöglich gewaltigen gesellschaftlichen Wandels sollte man nicht dem Zynismus anheimfallen und das Frauenministerium per se als Emanzen-Profilierungs-Stadl sehen, auch wenn Frau Oberhauser sich selbst als Feministin bezeichnet und im Kurier-Interview natürlich über Quoten usw. besonders in Aufsichtsräten (was wohl die meisten Frauen betrifft) räsoniert.

Kein Problem mit Kopftuch-Frauen

Allerdings gäbe es doch ein wichtiges Thema, wo sich Frau Oberhauser tatsächlich profilieren und damit zeigen könnte, dass die Unterdrückung der Frau in unserer humanistischen Gesellschaft als absolutes Tabu gelten sollte. Und dazu wurde sie beim Interview ebenso befragt: „Ein polarisierendes Thema sind Kopftuch und Ganzkörperverschleierung. Wie geht es der Frauenministerin, wenn Sie Frauen mit Kopftuch oder mit Burka oder Niqab sieht?“

Die Antwort lautete, leider fast erwartungsgemäß, so:

Bei Frauen mit Kopftuch geht es mir gut. Da habe ich kein Problem, weil mich ja auch Nonnen und Bäuerinnen mit Kopftuch nicht stören. Bei Frauen mit Burka und Ganzkörperverschleierung habe ich ein sehr zwiespältiges Gefühl. Das gefällt mir gar nicht. Andererseits weiß ich, dass – wenn man es verbieten würde –, die Frauen wahrscheinlich nicht ans Tageslicht kämen und in ihren Wohnungen bleiben müssten.“

Alice Schwarzer ist anderer Meinung

Obwohl selbst die Parade-Emanze Alice Schwarzer in ihrem Buch „Die große Verschleierung“ zur Einsicht kam, dass das Kopftuch als Flagge des Islamismus zu sehen ist, scheint es sich für Frau Oberhauser höchstens um ein Mode-Accessoire zu handeln, welches die moslemischen Frauen nach Belieben, so eben wie Bäuerinnen, wenn die Sonne bei der Ernte brennt, tragen oder ablegen dürfen. Dass sie dabei in einer beschämenden Art andeutet, dass sie der Unterdrückung der Frau durch den islamischen Mann nichts und schon gar nichts entgegensetzen möchte, wird auch noch durch die Weigerung eines Burka-Verbotes unterstrichen.

SPÖ fördert muselmanische Kulturbereicherung

Denn dieses würde wahrscheinlich dazu führen, dass Parteifreunde wie etwa der umtriebige Integrationsbeauftragte der IGGiÖ, Omar Al-Rawi, ernsthaft böse werden könnten. Denn schon längst arbeitet in besonderem Maße die SPÖ darauf hin, muselmanische Kulturbereicherungen nicht in irgend einer Form einzuschränken, damit die mit einer Staatsbürgerschaft belohnten Moslems dann auch brav diese Partei wählen, die ihnen ununterbrochen den roten Teppich auslegt.

Gefängnis für falsches Absingen der Bundeshymne

Somit müssen sich die Agenden eines Frauenministeriums halt darauf beschränken, die Nichtverwendung des Binnen-Is schwer zu sanktionieren oder beim falschen Absingen der Bundeshymne sogar Gefängnis zu fordern. Denn dass eine Frauenministerin sich um Frauen kümmert, deren Unterdrückung sogar durch den Schleier öffentlich stigmatisiert wird, darf man einfach nicht so leichtfertig fordern…, schon gar nicht von einer Frau Oberhauser, die wohl deswegen nun für Frauenfragen zuständig ist, weil sie bisher gekonnt jedes heiße Eisen nicht angegriffen hat..., siehe Krankenkassen!

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