Hofer klagte Museumsdirektorin wegen Nazi-Vergleich: Nun gab sie Unterlassungserklärung ab

Die Direktorin des "Museums Arbeitswelt" wurde nach einem Nazi-Vergleich erfolgreich von Norbert Hofer geklagt. Foto: Christoph Waghubinger / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Die Direktorin des "Museums Arbeitswelt" wurde nach einem Nazi-Vergleich erfolgreich von Norbert Hofer geklagt.
Foto: Christoph Waghubinger / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
28. Juni 2016 - 7:13

Den Stein ins Rollen brachte ein unzensuriert-Artikel über den Nazi-Vergleich der "Museum Arbeitswelt"-Direktorin Katrin Auer. Diese, unter anderem auch im Personenkomitee Alexander Van der Bellens, postete vor der Bundespräsidentschaftswahl auf ihrem privaten Facebook-Account ein Titelbild, auf dem unter anderem "Nazis wählen Hofer!" zu lesen war. Nach einer erfolgreichen Klage Hofers unterlässt es Auer künftig, "wörtliche oder sinngleiche" Aussagen zu verbreiten.

Auer noch immer Museumsdirektorin

Auer selbst zeigte sich bis zu der Klage uneinsichtig und sprach von einem "Missverständnis". Direktorin des von der SPÖ großzügig subventionierten Museums in Steyr ist sie aber weiterhin, trotz Aufforderungen zum Rücktritt von Seiten der FPÖ. Nach einer von Norbert Hofer eingebrachten Klage gegen Auer gab diese nun nach und unterschrieb eine Unterlassungserklärung, in welcher sie sich verpflichtet, es ab sofort zu unterlassen, die wörtliche und/oder sinngleiche Behauptung "Linke und Liberale, Sozial. und Christdemokratlnnen wählen Van der Bellen! Nazis wählen Hofer!" zu verbreiten. Auch die Prozesskosten muss die Museumsdirektorin tragen.

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