RFJ-Niederösterreich Kampagne: "ÖVP-Unsozial"

Keine Feierstimmung bei Eltern mit Kindergartenkindern: Der RFJ kritisiert die unsoziale Familienpolitik von Erwin Prölls ÖVP. Foto: Christian Jansky - Own work/wikimedia CC BY-SA 3.0
Keine Feierstimmung bei Eltern mit Kindergartenkindern: Der RFJ kritisiert die unsoziale Familienpolitik von Erwin Prölls ÖVP.
Foto: Christian Jansky - Own work/wikimedia CC BY-SA 3.0

Heute startete der Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) Niederösterreich eine Kampagne mit dem Namen "ÖVP-Unsozial". Laut RFJ Niederösterreich-Obmann Alexander Murlasits will man mit der Kampagne auf die Mißstände in der niederösterreichischen Landesregierung, die von einer absoluten, "unsozialen" ÖVP Mehrheit beherrscht werde, hinweisen.

Jung-Blaue wollen Bürgern die Augen öffnen

Anlassfall waren die letzten Beschlüsse im niederösterreichischen Landtag. Dort wurde - mit den Stimmen der SPÖ! - unter anderem die Streichung der Förderung von Nachmittagsbetreuung für Kindergartenkinder ab 2017 beschlossen. „Wir wollen den Bürgern die Augen öffnen, wie unsozial die ÖVP handelt, wenn sie eine absolute Mehrheit hat und ihr wahres Gesicht zeigt. Da können wir nicht länger zusehen," so Murlasits gegenüber unzensuriert.at.

Einsparung auch bei "Native Speakern"

Eingespart wird auch bei der sprachlichen Erziehung der Kinder im Kindergarten. Bis jetzt standen "Native Speaker" zum spielerischen Erlernen der englischen Sprache zur Verfügung, aber auch diese wird es zukünftig aufgrund der massiven Einsparungen im Budget für Kindergärten von 3,4 Millionen auf 1,7 Millionen nicht mehr geben. „Die ÖVP spart bei den Kleinsten, während man für Asylanten ein Budget von 200 Millionen Euro hat", kritisiert Murlasits.

Die Kampagne des RFJ-Niederösterreich kann man auf der Facebook-Seite der Organisation verfolgen.

Kritik am Budget für 2017 kam auch vom FPÖ Niederösterreich-Landtagsklub. Dort wurde das Zahlenwerk als „Budget des Grauens“ bezeichnet.

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