Polizei ermittelt nach Mordversuch bei Identitären-Demo vier Tatverdächtige

Die Identitäre Bewegung-Österreich lobt eine Belohnung von 10.000 Euro für den ausschlaggebenden Hinweis, der zur Verurteilung der Täter führt, aus. Foto: © LPD WIEN / BMI / IBÖ
Die Identitäre Bewegung-Österreich lobt eine Belohnung von 10.000 Euro für den ausschlaggebenden Hinweis, der zur Verurteilung der Täter führt, aus.
Foto: © LPD WIEN / BMI / IBÖ
14. Juli 2016 - 11:00

Bei einer Demonstration der Identitären-Bewegung am 11. Juni in Wien war der 17-jährige Max N. durch einen Steinwurf schwer verletzt worden. Die Polizei bittet zur Identifizierung von vier Tatverdächtigen um Mithilfe.

Verfassungsschützer konnten vier Tatverdächtige ausforschen

Bei der Versammlung war es zu gewalttätigen Ausschreitungen von linksextremen Gegendemonstranten gekommen. An der Kreuzung Goldschlagstraße/Neubaugürtel war vom Dach eines Gebäudes ein massiver Stein auf die Teilnehmer des Demonstrationszuges der Identitären geworfen worden, der N. am Kopf traf. Der Jugendliche musste daraufhin im Wiener AKH notoperiert werden. Nunmehr konnten die Ermittler des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) vier verdächtige Personen ausforschen.

Polizei bittet um Mithilfe

Zur Feststellung der Identität der Tatverdächtigen hat die Landespolizeidirektion Wien über Anordnung der Staatsanwaltschaft Lichtbilder veröffentlicht und ersucht die Bevölkerung um Mithilfe.
Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort der auf den Lichtbildern ersichtlichen Personen werden an das Landesamt für Verfassungsschutz unter der Wiener Telefonnummer 01-31 31 0 - 74035 erbeten.

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