Der Unabhängigste der Unabhängigen wiederholt seine FPÖ-Ausgrenzung.

Foto: Bild: Wikimedia /Franz Johann Morgenbesser / CC BY-SA 2.0
Nichts Neues vom Unabhängigsten der Unabhängigen – Es läuft die alte Schallplatte

Kaum werden Umfrageergebnisse bekanntgegeben, dass die FPÖ mit 35 Prozent oder sogar mehr Stimmen bei einer Nationalratswahl rechnen könne, muss sich natürlich der Unabhängigste der Unabhängigen wieder zu Wort melden, damit man nicht vergisst, was Unabhängigkeit für ihn noch immer bedeutet.

Kommentar von Unzensurix

Was er uns allerdings sagt, ist nicht neu:

Kein Politiker, der mit dem Austritt aus der EU leichtfertig spielt, erfüllt die Kriterien als Bundesminister, geschweige denn als Bundeskanzler.

Also wie immer: HC Strache (oder sogar Norbert Hofer?) wird, auch im Falle eines FPÖ-Wahlsieges, von ihm nicht angelobt.

Neu ist nur – und das wird er vielleicht auch über die Glotze mitbekommen haben – , dass in Großbritannien ein Referendum stattgefunden hat, wo Bürgern die Möglichkeit gegeben wurde, eine bedingungslose EU-Hörigkeit derart in Frage zu stellen, dass dieses Land nun die Möglichkeit besitzt, seinen eigenen Weg zu gehen.

Auch in Österreich wird nachgedacht

Dass daher nun auch in Österreich Gedanken laut werden, die erwägen, inwieweit unsere Republik sich noch alles Mögliche aus Brüssel gefallen lassen kann und soll, ist demokratiepolitisch verständlich… und dass solche Gedanken und Überlegungen noch lange nicht einen sofortigen Austritt aus der Europäischen Union bedeuten, doch logisch.

United States of Europe

Aber für den Unabhängigsten der Unabhängigen ist jede gedankliche Fiktion, die nur auch ansatzweise in eine Richtung geht, die einen zentralistischen Einheitsstaat mit dem schönen Namen USE (United States of Europe) in Frage stellt, sofort gefährlich. Besonders wenn diese Gedanken aus einer Ecke kommen, die seiner Unabhängigkeit diametral entgegenstehen.

Das Dumme ist nur, dass es mindestens 35 Prozent Österreicher geben soll, die sich vorstellen könnten, diese Ecke bei Nationalratswahlen zu wählen.

So darf und kann es nicht anders sein, will man eine absolut sichere Garantie dafür haben, dass Österreich gegenüber Brüssel in den nächsten sechs Jahren keine Mätzchen macht, dass der Unabhängigste der Unabhängigen nach dem 2. Oktober endlich als Präsident angelobt wird.

Rot-schwarze Koalition wird abstinken

Denn auch wenn man mit einer großen oder sogar übergroßen Wahrscheinlichkeit davon ausgehen kann, dass die derzeitige rot-schwarze Koalition nach den nächsten Nationalratswahlen zusammen bei etwa 40 Prozent herumkrebst, gibt es da ja immer noch seine eigene unabhängige Partei, die seit Jahrzehnten versucht, endlich ministeriale Aufgaben zu bekommen, um einerseits den Österreicher durch Verbote aller Art völlig gesund zu machen und andererseits eine großherzig offene Scheunentor-Mentalität gegenüber Wirtschaftsmigranten an den Tag legt.

Rot-SchwarzGrün wird sicher angelobt

Und da er einem blauen Kanzler niemals sein Placet geben wird, kann man davon ausgehen, dass Österreich unter Rot-SchwarzGrün (mit eventuell einem Spritzer Pink) brav jenen Weg geht, den auch der Unabhängigste der Unabhängigen zu schreiten bereit ist.

USE, wir kommen!

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link