Die Verwunderung über den “gegebenen Anlass” wird durch Massendiebstähle aufgeklärt.

Foto: Bild: privat / zVg
Keine Milchnahrung für Babys bei dm: Diebstähle durch organisierte Banden

Aus „gegebenem Anlass“ sind in Berlins dm-Filialen ab sofort keine Hipp- und Aptamil-Produkte für Babys mehr zu finden. Erstaunt über diese Bezeichnung und das leere Regal, fragte unzensuriert.at direkt beim Personal nach und stieß auf eine erstaunliche Geschichte. Im großen Stil werden nämlich diese Produkte von Zuwanderern gestohlen, um dann am asiatischen Schwarzmarkt zu horrenden Preisen verkauft zu werden. Die Problematik sei bundesweit bekannt, wie es an der Kasse heißt.

Sicherheitsmitarbeiter in jeder Filiale

Gerne könne man natürlich eines der nicht ausgestellten Produkte kaufen, sofort würde es auf Nachfrage aus dem Lager geholt werden, wie uns die freundliche Kassendame eines Berliner dm-Marktes versichert – allerdings mit einer Beschränkung von nur drei Packungen pro Einkauf. Auf Nachfrage in heimischen Drogeriemärkten, wurde uns ein ähnliches Bild bestätigt: auch Bipa und der österreichische DM geben Milchnahrung nur noch in Haushaltsmengen ab. Die Milchnahrung im Regal zum Verkauf anzubieten, sei in den letzten Monaten in Deutschland allerdings unmöglich geworden. Als Großfamilien würden zumeist Roma- und Sintibanden auftreten und die Produkte in Einkaufstasche unter dem Kinderwagen ohne Bezahlung aus dem Geschäft schummeln. Der Rekord läge laut Angestellten in ihrer Filiale bei 30 Packungen.

Beliebt sei bei den Asiaten, zumeist in China, vor allem die Qualitätsmarke Hipp. Weil die eigene Produktion nicht an das mitteleuropäische Niveau herankommt und es viele Engpässe gibt, nutzen organisierte Banden die Situation aus.

Asylwerber stehlen auch Kosmetik-Artikel

Mit der grenzenlosen Zuwanderungswelle vor einem Jahr seien aber auch die Diebstähle durch Asylwerber im Bereich Kosmetika gestiegen, wie es von Seiten des Sicherheitsmitarbeiters heißt. Er und seine Kollegen sind seit einigen Monaten bereits in jeder größeren Filiale im Kassenbereich platziert. Dabei sorgen sie auch bei den regelmäßigen Auseinandersetzungen zwischen weiblichen Mitarbeitern und männlichen „Kunden“ für Ordnung.

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