FDP-Vize Kubicki fordert Haftstrafen bei Integrationsverweigerung

Mit Sanktionen will FDP-Vize Kubicki gegen Migranten vorgehen, die sich der Integration verweigern. Foto:  Λοῦκας / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Mit Sanktionen will FDP-Vize Kubicki gegen Migranten vorgehen, die sich der Integration verweigern.
Foto: Λοῦκας / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
25. Juli 2016 - 13:27

Ganz neue Töne kommen von Seiten der FDP in Sachen Integrationsverweigerung durch Zuwanderer. Wolfgang Kubicki, Stellvertretender Parteiobmann der Freien Demokraten, fordert jetzt eine „Aktion scharf“ des Rechtsstaats gegen Zuwanderer, die sich nicht an die Regeln in Deutschland halten wollen. Sollten etwa muslimische Eltern ihre Töchter nicht in den Schwimmunterricht schicken oder sie zwangsverheiraten, dann soll es laut Kubicki zum Sorgerechtsentzug und in letzter Konsequenz sogar zu Haftstrafen für die Integrationsverweigerer kommen.

Kubicki: Zuwanderer müssen sich integrieren

Kubicki warnte auch vor der Schaffung von Parallelgesellschaften. Diesen würde Vorschub geleistet, wenn man etwa der deutschen Bevölkerung auftrage sich gegenüber den Lebensgewohnheiten der Zugewanderten respektvoll zu verhalten. In diesem Zusammenhang forderte der FDP-Spitzenpolitiker die Verhängung von Bußgeldern gegen Schülern, die einer Lehrerin den Handschlag verweigern würden.

Vorbild dafür sei laut Kubicki die Schweiz. Der FDP-Politiker aus Schleswig-Holstein kritisierte schon des Öfteren die deutsche Integrations- und Zuwanderungspolitik. 2015 kritisierte er etwa die Verschleierung von Ausländerkriminalität in den Statistiken der Polizei in seinem Heimatbundesland. 

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