Ärztekammer braucht keine Top-Mediziner sondern nur politisch korrekte Mitglieder | Unzensuriert.at

Ärztekammer braucht keine Top-Mediziner sondern nur politisch korrekte Mitglieder

DDr. Thomas Unden – Qualifikation sind bei der Ärztekammer nicht gefragt!  Foto: Unzensuriert at.
DDr. Thomas Unden – Qualifikation sind bei der Ärztekammer nicht gefragt!
Foto: Unzensuriert at.
29. Juli 2016 - 19:03

Nachdem die Wiener Gebietskrankenkasse bereits seinen Kassenvertrag gekündigt hatte, legt jetzt die Wiener Ärztekammer ein Schäuflein nach und verhängt über Primarius Universitätsprofessor Dr. med. Dr. phil. Thomas Elgar Unden, Arzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für Physikalische Medizin ein Berufsverbot.

Kommentar von Unzensurix

Was hat nun die gesetzliche Interessensvertretung der Wiener Ärzte unter ihrem Präsidenten Thomas Szekeres zu einem derartigen Schritt bewogen?

Mangel an Kassenärzten

Denn bereits der ersten Strafaktion gegen DDr. Unden – Kündigung des Kassenvertrages – muss man mit Unverständnis begegnen, wenn man weiß, dass selbst die Ärztekammer unlängst vor einem Mangel an Kassenärzten warnte. Doch nun scheint man sogar auf einen Top-Mediziner verzichten zu können, dem man überdies noch jeglicher Möglichkeit beraubt, in seinem Beruf für Patienten da zu sein.

Kritische Haltung nicht gefragt

Als Argument für das Berufsverbot gilt DDr. Undens kritische Haltung gegenüber der Mainstream-Asylpolitik einer selbsternannten Gutmenschen-Gesellschaft, die der Bevölkerung ununterbrochen vorleiert, wie sie sich gegenüber jedem auch nur irgendwie ins Land hereingekommenen zu verhalten hätte, selbst wenn eine durchaus ernstzunehmende Gefahr von dieser Person ausginge. (DDr. Unden hatte selbst Probleme mit einem aggressiven Ausländer in seiner Ordination.)

So war es leider abzusehen, dass man jemanden, der zu seiner Meinung stand und diese auch auf seiner Ordination affichierte („In dieser Ordination werden KEINE Asylanten aufgenommen!“) verteufeln musste.

Unterscheidung zwischen Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen

Dr. Thomas Unden in einem Gespräch mit oe24.at zu diesem Thema:

Ich bin nicht bereit, Asylanten auf Kosten der Beitragszahler zu behandeln, dazu stehe ich. Ich habe in Libyen Kriegsflüchtlinge behandelt und kenne Menschen, die vor Krieg flüchten. Ich kann nur sagen: Das hier sind Wirtschaftsflüchtlinge.

Und zur Entscheidung der Ärztekammer:

Mir kann kein fachliches Vergehen nachgewiesen werden. Dieser Pimperlverein trifft Entscheidungen, von denen Existenzen abhängen, in einer Zeit, wo es ohnehin einen Ärztemangel gibt. Ich habe schon im Jänner Anwälte engagiert. Für mich sind die Vorwürfe der Ärztekammer nicht haltbar. Deswegen werde ich gegen sie vorgehen.

2.500 Patienten müssen sich neuen Arzt suchen

Dass nun etwa 2.500 Patienten, die bei ihm in Behandlung gewesen sind, sich einen anderen Arzt suchen müssen, dürfte der Ärztekammer wahrscheinlich egal sein. Denn sie ist ja die Vertretung der Ärzte und nicht jene der Patienten. Dazu passt auch deren Entscheidung, die Kassastelle des DDr. Unden ersatzlos zu streichen.

Wichtiger für die Ärztekammer scheint es allemal, gegen eigenständig denkende Mitglieder vorzugehen und wenn sie nicht spuren, ist es völlig egal, ob diese ihr Leben in den Dienst des Patienten stellen wollen. Da schmeißt man lieber jemanden mit Spitzen-Qualifikation raus, bevor man eine kritische Stimme in den eigenen Reihen duldet.

DDr. Unden überlegt politischen Weg

Und wenn DDr. Unden, wie er im Gespräch anmerkt, tatsächlich in der Politik einen neuen Lebensweg findet, kann man mit Sicherhit davon ausgehen, dass dort seine Sachkunde und seine umfangreichen Qualifikationen durchaus gefragt sind.

Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
in

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.