Gastfreundliches Tiroler Tannheimer-Tal: Was Touristen aus aller Welt teuer bezahlen, ist für Asylwerber nicht gut genug.

Foto: Bild: Wikimedia / Df1paw / CC BY 3.0
Afghanischen Asylwerbern ist das idyllische Tiroler Tannheimer Tal “zu wenig städtisch”

Wie die Internet-Seite der "Süd-Tiroler-Freiheit" berichtet, soll sich letzte Woche im Bundesland Tirol ein besonders dreister Fall von Asyl-Schmarotzertum zugetragen haben.

Umgebung ist "zu wenig städtisch"

Die Gemeinde Tannheim (Bezirk Reutte) schuf für eine Gruppe afghanischer Asylwerber eine Unterkunft. Allerdings behagte den sogenannten Flüchtlingen dieses Quartier nicht, weil ihnen die Umgebung nicht gefiel, zumal diese "zu wenig städtisch" wäre. Daher verweigerten sie die Unterbringung dort und mussten nach lautstarken Protesten wieder zurück nach Hall/Tirol gebracht werden.

Gastfreundschaft der Tiroler missbraucht

Für den Südtiroler Landtagsabgeordneten und Fraktionsvorsitzenden der Süd-Tiroler-Freiheit Sven Knoll gilt ein derartiges Verhalten schlicht als inakzeptabel und dürfe nicht toleriert werden. Für ihn ist es geradezu empörend, dass hier die Gastfreundschaft der Tiroler missbraucht und das Asylrecht lächerlich gemacht wird.

Das Tannheimer Tal zählt zu den landschaftlich schönsten Gegenden in Tirol, und Touristen aus aller Welt geben im Sommer wie im Winter viel Geld aus, um dort Urlaub machen zu dürfen. Für afghanische Asylwerber freilich ist so ein Ort offensichtlich nicht gut genug!

Schutzbedürftigkeit mancher Asylwerber in Frage gestellt

Solche Vorfälle beweisen, dass viele Asylwerber eine sehr spezielle Vorstellung vom Asylrecht haben und für sich das Recht herausnehmen, hier in Europa Ansprüche stellen zu können. Man dürfe sich daher nicht wundern, so die Online-Information der Süd-Tiroler-Freiheit, wenn angesichts solch arroganten Verhaltens die Schutzbedürftigkeit derartiger Asylwerber in Frage gestellt wird.

Kein "Asylrecht a la carte"!

Das Asylrecht wurde geschaffen, um Menschen, die vor Terror, Krieg oder Verfolgung flüchten, Unterkunft und Versorgung zu bieten. Allerdings bedeutet Asylrecht nicht, dass man sich "a la carte" das Land und vielleicht gar die Region auswählen darf, wo man vor Verfolgung etc. sicher ist. Ebenso ist Asyl auch kein All-Inclusive-Urlaub, bei dem man höchste Ansprüche über die Art der Unterbringung stellen kann.

Die Politik sollte diese Botschaft im In- und Ausland eindeutiger und klarer vermitteln!

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