Das DÖW profitiert von den Erlösen der Neuauflage von “Mein Kampf” in Österreich.

Foto: Bild: Institut für Zeitgeschichte / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes profitiert von “Mein Kampf”

Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) hat mit der NS-Zeit schon in vielfältiger Art und Weise gute Geschäfte gemacht. Dass es jetzt sogar direkt von Hitlers Buch "Mein Kampf" finanziell profitiert, ist allerdings sogar für das DÖW Neuland. Der österreichische Buchhändler Morawa spendet nämlich den Erlös des Verkaufs dem DÖW, wie von dort via Presseaussendung kommuniziert wurde:

Die Buchhandlung Morawa (Wien) spendet den Erlös aus dem Verkauf der vom Institut für Zeitgeschichte München kommentierten, kritischen Neuauflage von Hitlers "Mein Kampf" an das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. Das DÖW wird das Geld für Forschungen im Themenbereich des Rechtsextremismus verwenden.

Mein Kampf: Neuauflage in kommentierter Fassung

Anfang 2016 brachte das Münchener Institut für Zeitgeschichte die Neuauflage von "Mein Kampf" in zwei Bänden heraus und bot sie den Lesern im Freiverkauf über den internationalen Buchhandel an. Besonderheit der Neuauflage des von Adolf Hitler verfassten Buches: Auf insgesamt 1966 Seiten kommt es zu einer wissenschaftlich-kritischen Kommentierung mit insgesamt 3.500 Fußnoten.

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