Schwedisches Gericht urteilt: Asylwerber konnte nicht wissen, dass Messerstiche töten

Abermals hat ein Asylwerber getötet – und wieder einmal war es, laut Gerichtsurteil, nur "geistige Verwirrung", wie die Zeitung Welt berichtet. Der Fall hatte in Schweden für landesweites Aufsehen und ebensolche Schlagzeilen gesorgt, nun erging das Urteil.

Die 22-jährige Asylhelferin Alexandra Mezher wollte in einem Asylantenheim eine Schlägerei zwischen Bewohnern schlichten und wurde dabei selbst mit einem Messer attackiert. Die junge Frau verblutete an ihren Stichwunden, eine zweite Person wurde ebenfalls durch Messerstiche verletzt. Der Täter, ein äthiopischer Asylwerber, gab bei der Einvernahme an, sich an nichts erinnern zu können.

Asylwerber konnte nicht wissen, dass Messerstich tödlich ist

Am Montag fällte das Göteborger Gericht nun das aufsehenerregende Urteil. Der kriminelle Flüchtling wird in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen, der Täter wurde jedoch nur der fahrlässigen Tötung, nicht aber des Mordes für schuldig befunden. Das Alter des Angeklagten, nach eigenen Angaben 18 Jahre, konnte vom Gericht nicht zweifelfrei festgestellt werden, es liege allerdings über 18 Jahren. Das von Gerichts wegen angeordnete psychiatrische Gutachten sei weiters zu dem Schluss gekommen, dass der Asylwerber geistig labil sei und daher möglicherweise nicht realisiert habe, dass ein Messerstich tödlich sein kann.

Täter bekommt Psychotherapie und darf dann heimfahren

Nach Beendigung der psychiatrischen Therapie wird der Mann abgeschoben und darf laut Urteil bis 2026 nicht mehr nach Schweden einreisen. Als freier Mann könnte er dann allerdings erneut versuchen, Einlass nach Europa zu erlangen, um möglicherweise die laxe Gerichtsbarkeit aufs Neue auszureizen. Der Anwalt der Familie des Opfers zeigte sich gegenüber der Nachrichtenagentur TT "sehr enttäuscht", die Familie habe auf Gerechtigkeit, also eine Verurteilung wegen Mordes, gehofft. Man werde Berufung einlegen, so der Anwalt.

Schweden rudert zurück – mit Erfolg

Nachdem Schweden, neben Deutschland und Österreich, EU-weit die meisten Flüchtlinge aufgenommen hatte, rudert die schwedische Regierung nun in der Flüchtlingsfrage zurück. In den überbelegten Asylunterkünften kommt es vermehrt zu gewalttätigen Übergriffen zwischen den Bewohnern. Man sah sich von Seiten der Regierung nun gezwungen, die Asylbestimmungen deutlich zu verschärfen. Daraufhin sind die Zahlen der Asylanträge in Schweden drastisch gesunken.

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