Halbinsel Krim: Geheimdienst vereitelt Anschlagserie durch Ukraine

Krim: Der russische Geheimdienst konnte Sprengstoffanschläge gerade noch verhindern (Symbolfoto). Foto: Jon Sullivan / Wikimedia (PD)
Krim: Der russische Geheimdienst konnte Sprengstoffanschläge gerade noch verhindern (Symbolfoto).
Foto: Jon Sullivan / Wikimedia (PD)
11. August 2016 - 20:34

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Die Halbinsel Krim konnte in letzter Sekunde vor einer Anschlagserie bewahrt werden. Dies berichtet der russische Onlinedienst Sputniknews. Ukrainische Terroristen waren  auf die Halbinsel eingesickert, um dort durch Sabotageaktionen und Anschläge die Tourismuswirtschaft nachhaltig zu stören. Beim Zugriff fanden zwei russische Soldaten den Tod.

Wie der russische Inlandsgeheimdienst FSB in einer Stellungnahme berichtet, sollen als Angriffsziele die beliebten Kurorte Jalta, Jewpatorija, Foros, Alupka, Hursuf, Aluschta, Sudak und Feodossija im Visier der Terroristen gestanden sein. Als Auftraggeber der Anschlagserie gilt laut FSB die Hauptverwaltung für Aufklärung (GUR) des Verteidigungsministeriums der Ukraine in Kiew. Von dort soll die Aktion geplant und geleitet worden sein.

Aussagen der gefangenen Terroristen legen Spur nach Kiew

Wie die Aussagen der zwischenzeitlich vernommenen Terroristen bestätigen, führen alle Spuren nach Kiew. Die von der Krim stammenden Terroristen sollen in der Ukraine ausgebildet und auf die Einsätze vorbereitet worden sein. Ziel sei - laut Sputniknews unter Bezug auf die Zeitung Komersant - die weitgehende Lahmlegung des Tourismus gewesen:

Wie sie (die Festgenommenen – Anm. d. Red.) aussagten, hätten sie keine Terroranschläge gegen die Führung der Republik oder gegen ihre Industrieobjekte geplant. Das Ziel der Angriffe sei die Tourismus-Branche auf der Halbinsel gewesen. Es sei vorgesehen gewesen, an verschiedenen Stellen in Kurorten eine Serie von nicht sehr starken Sprengstoffanschlägen zu verüben, die keine Opfer unter den Menschen fordern, aber eine Panik unter den Urlaubern auslösen und letztendlich den ‚Tourismus töten‘ sollten, wie es der Gesprächspartner sagte“, schreibt die Zeitung.

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