Weil sie sich brav SPÖ-nah verhalten, haben die Staatskünstler im ORF weiter ihr Stammleiberl.

Bild: Wikimedia / Ailura / CC BY-SA 3.0 AT
Kabarettgruppe „Wir Staatskünstler“ kriecht Wrabetz sicherheitshalber sofort in den Hintern

Als „Wir Staatskünstler“ bezeichnen sich drei Herrschaften, die vom Staatsfunk ORF dafür bezahlt werden, angeblich kritisches Kabarett zu machen. Freilich sind die senilen Witze und Stimm-Parodien der Herren Robert Palfrader, Florian Scheuba & Alexander Maurer hauptsächlich gegen all jene Politiker und politischen Ereignisse gerichtet, die im ORF sowieso von allen möglichen Seiten runtergemacht werden (als besonders peinliches Beispiel gilt hierbei die Verhöhnung Ungarns unter Viktor Orbán in einer Sendung im Dezember 2013).

Kommentar von Unzensurix

Allerdings dürften diese halblustigen Kabarettisten derzeit von der Sorge getrieb senein, bei den ORF-Verantwortlichen in Vergessenheit zu geraten – weil sie wohl über den Sommer nicht in der Glotze vorkommen (Fußball-EM, Olympische Spiele). Deswegen melden sie sich mit einem „besonders gelungenen“ Witzchen zurück, welches zugleich ihre „äußerst kritische“ Geisteshaltung – natürlich auch dem ORF gegenüber – ausdrücken soll.

„An bisherigen erfolgreichen Wahlanfechtungen orientiert“

Sie beabsichtigen (wie originell!!!), die Wahl des ORF-Generaldirektors anzufechten. Der lustige Herr Scheuba dazu: „Wir wollen uns an bisher erfolgreichen Wahlanfechtungen orientieren.“

Seinem halblustig-kabarettistischem Erguss nach seien die „Wir Staatskünstler“ gar nicht zur Wahl zugelassen worden. Ebenso hätte man „Hinweise aus der Bevölkerung bekommen“, dass es Wahrnehmungen von Unregelmäßigkeiten bei der Stimmmauszählung gegeben hätte und dass durchgesickerte Zwischenwahlergebnisse den Wahlausgang beeinflussen konnten.

Binnen sechs Wochen will man „anfechten“

Angeblich hätten sie sich sogar rechtlich informiert, dass so eine blödsinnige Anfechtung sogar möglich sei und man werde – wer´s glaubt, wird selig – binnen sechs Wochen bei der Medienbehörde „KommAustria“ eine dementsprechende Beschwerde einreichen.

Dass freilich die „Wir Staatskünstler“ Gott oder sonst wem (dem SPÖ-Freundeskreis im Stiftungsrat) danken sollten, dass Herr Wrabetz für weitere Jahre ihr wohlgesonnener Brötchengeber bleibt, kommt ihnen nicht über die Lippen., denn sonst wäre man ja nicht kritisch!

Übliches FPÖ-Lächerlichmachen

So ist es für sie besser, ihr kabarettistisches Sommerloch mit einer schwachen Realsatire aufzufetten, wo man gleich in einem Aufwaschen – ganz im ORF-Sinne – die erfolgreiche Wahlanfechtung der FPÖ ins Lächerliche zu ziehen versucht.

Und dieses Hintern-Kriechen wird Herr Wrabetz seinen Staatskünstlern mit Sicherheit danken. Die nächsten Sendungen sind garantiert bereits geplant!

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