Die Bundesregierung lässt die Zuwanderungszahlen explodieren – zur Beruhigung der Bürger darf Kurz das Gegenteil fordern..

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„Umsetzungszwerg“ Kurz fordert wieder einmal Einwanderungs-Stopp – tut aber nichts

Fast könnte man meinen, ÖVP-Außenminister Sebastian Kurz sei Oppositionspolitiker. Medienwirksam fordert er in immer kürzer werdenden Abständen einmal dies und einmal das. Umgesetzt zum Wohl der Österreicher hat das mittlerweile langjährige Regierungsmitglied auch in dieser Amtszeit noch gar nichts. Angesichts aktueller Einwanderungszahlen fordert er nun, dass der Zuzug nach Österreich reduziert werden müsse.

Integrationsbericht zeigt beschleunigten Bevölkerungsaustausch

Am Dienstag wird Kurz gemeinsam mit dem Vize-Rektor der Uni Wien, Heinz Fassmann, der Öffentlichkeit den neuen Integrationsbericht präsentieren. Erste Zahlen daraus wurden schon jetzt bekannt. So geht aus dem Bericht hervor, dass 2015 der Zuzug nach Österreich im Vergleich zum Vorjahr um 56 Prozent angestiegen ist. Einer Zuwanderung von 214.000 Personen stand eine Abwanderung von 101.300 Personen gegenüber, was einer Nettoeinwanderung von rund 113.000 Menschen entspricht.

Schon 1,8 Millionen haben Migrationshintergrund

Wie weit der Bevölkerungsaustausch fortgeschritten ist, belegen die 1,8 Millionen Einwohner, davon bereits 40 Prozent mit österreichischem Pass, die einen Migrationshintergrund aufweisen, was einem Bevölkerungsanteil von 21 Prozent an der Gesamtbevölkerung entspricht. Ein Sechstel dieser Personen, das sind immerhin 300.000, verfügt über keinerlei Deutschkenntnisse. Im Vergleich entspricht das in etwa der Einwohnerzahl von Graz.

Österreich beliebtes Zielland von „Schutzsuchenden“

Beliebt ist Österreich bei allen „Schutzsuchenden“ dieser Welt. Etwa die Hälfte der Zugewanderten rekrutierte sich 2015 aus diesem Personenkreis. Mit zehn Asylwerbern pro 1.000 Einwohnern liegt Österreich in der Pro-Kopf-Quote in Europa hinter Schweden an zweiter Stelle. Die Anerkennungsquote lag bei rund 41 Prozent.

Kurz: Zustrom „nachhaltig reduzieren“

Dem für Integration zuständigen Minister scheinen diese Zahlen aus wahltaktischen Gründen durchaus unangenehm zu sein. Er habe "schon letztes Jahr vor den Folgen einer Politik der unbeschränkten Aufnahme gewarnt", zitiert ihn die Kronen Zeitung. Weiters meint er: "Wir müssen daher dringend entsprechende Maßnahmen setzen, um den Zustrom nach Österreich nachhaltig zu reduzieren". Wie die Erfahrung zeigt, dürfte allerdings auch dies nur ein weiterer PR-Gag des „Umsetzungszwerges“ Kurz sein, um die Bevölkerung zu beruhigen.

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