Im denkmalgeschützten Wannsee-Strandbad gibt es nun sogar Taschenkontrollen am Eingang.

Foto: Bild: privat / zVg
Messer, Müll, Wasserpfeifen: Berliner Strandbad am Wannsee hat ein “Kultur”-Problem

Sommer, Sonne, Waffenverbot am Wannsee. Bei Schönwetter zieht es die bürgerliche Gemeinde von Berlin hinaus an den Wannsee, wo im dortigen Strandbad gerne der ganze Tag verbracht wird. Die 1907 erbaute Anlage ist das größte Binnenwasser-Bad Europas und verfügt über fast 1,3 Kilometer Sandstrand, der mit Eisenbahnwaggons von der Ostsee hierher verlagert wurde.

Das denkmalgeschützte Ensemble wurde nach jahrzehntelangem Verfall zum hundertsten Geburtstag im Jahr 2007 aufwändig restauriert und ist seither wieder ein Publikumsmagnet. Seit der ungebremsten Zuwanderung mischt sich unter das honorige Badevolk aber auch ein ganz und gar nicht friedlich gesinntes Publikum.

Großfamilien und Gewaltbereitschaft

Mitsamt der Verpflegung für die ganze Woche und diversen Haushaltsgegenständen marschieren diese Großfamilien zu erschwinglichen Preisen in das Strandbad am See. Wie die verschärfte Hausordnung vermuten lässt, kommt es immer häufiger zu gewaltätigen Problemen, weswegen nun sogar auf Schildern mit Piktogrammen auf das Verbot von gefährlichen Gegenständen hingewiesen wird.

Verbots-Schilder mit Piktogrammen für Analphabeten

Nicht nur die übermäßigen Speisen und der zurückgelassene Müll der südländischen Einwanderer wird mehr und mehr zum Problem, wie ein Lokalaugenschein ergab, sondern auch deren Sozialverhalten. Neben mitgebrachten Wasserpfeifen häufen sich laut der Beschilderung und mehrfach prominent platzierten Hausordnung im Eingangsbereich auch andere Zwischenfälle. Laut Angaben der überall publik gemachten Hausordnung dürfte es vor allem Auseinandersetzungen mit Messern, Dolchen etc. geben, da diese darin auch explizit erwähnt werden.

Die Berliner Bäderbetriebe sahen sich darum gezwungen, ausgerechnet im sonst so friedlichen Wannseebad übergroße Piktogramme für die nicht deutsch sprechende oder lesende Gemeinde anzufertigen. Dort wird plakativ festgehalten, dass weder Waffen noch Wasserpfeifen oder Glasflaschen erlaubt sind und sogar die Taschen bei Verdacht am Kassenschalter kontrolliert werden.

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