Gut besuchter Stephansplatz bei der Aida: Genau hier droschen Türken und Kurden aufeinander ein, Panik brach aus.

Bild: flickr.com - Kamillo Kluth - CC BY 2.0
Zweimal an einem Wochenende Großeinsätze der Polizei zu ausufernden Kurden-Demos in Wien

Polizei-Einsätze zu türkisch-kurdischen Demonstrationen, die gewalttätig eskalieren, gehören hierzulande scheinbar schon zum Straßen-Alltag. Nachdem erst am Freitag Abend kurdische Demonstranten versucht hatten, das ORF-Zentrum am Küniglberg zu stürmen, gerieten am Samstag Abend ausgerechnet auf dem mit Touristen vollgestopften Stephansplatz Kurden und Türken handfest aneinander und lösten eine regelrechte Panik unter den Passanten aus. Beide Aktionen konnten erst durch massive Polizei-Einsätze beendet werden.

Brandsätze gegen Türken-Lokal in Wels

Im oberösterreichischen Wels wurde ein türkisches Vereinslokal Montag Früh mit Brandsätzen beworfen – als Attentäter wurden zwei junge Kurden (16 und 20 Jahre alt) ausgeforscht, die laut Kurier Konakte zur kurdischen Arbeiterpartei PKK haben soll.

Kurden wollen ORF zwingen, eine Nachricht zu verlesen

Die Kurden wollen durch ihre Demonstrationen möglichst öffentlichkeitswirksam auf die lebensgefährlichen Zustände für ihr Volk in der Türkei hinweisen. So hatte auch der Kurden-Aufmarsch mit Transparenten und Fahnen vor dem ORF-Zentrum in Hietzing den Zweck, das Verlesen einer entsprechenden Nachrichtenmeldung zu erzwingen. Einige Demonstranten schafften es laut der Gratis-Zeitung Heute sogar ins Gebäude-Innere, wurden aber schon bald von einem Großaufgebot an Polizisten inklusive Hundestaffeln und WEGA hinausgedrängt.

Samstags-Demo mutierte zu Türken-Kurden-Massenschlägerei

Wesentlich schlimmer war die Lage Samstag am sommerlich gut besuchten Stephansplatz. Zur mittlerweise anscheinend „üblichen“ Samstags-Demo der Kurden gesellten sich laut Bericht der Kronen Zeitung gegen 20.00 Uhr etwa ein Dutzend Türken, die die Kurden lautstark provozierten.

Massenpanik nach "Allahu Akbar"-Rufen

Schon bald entwickelte sich eine wilde Rauferei, bei der vor allem die zwischen den Fronten liegende Konditorei Aida zum Schlachtfeld mutierte. Beide Seiten setzten auch Pfefferspray ein. Die eben noch an ihrem Kaffee nippenden Gäste flüchteten in benachbarte Hauseingänge, Geschäfte und Lokale, so wie hunderte andere Passanten auch. Besonders als laute „Allahu Akbar“-Rufe ertönten, steigerte sich die Angst der Menschen zur Panik, Gestürzte lagen am Boden, alte Leute saßen weinend in Stiegenhäusern.

"Lebensgefährliche Szenen", "Wie im Krieg"

Aida-Chefin Sonja Prousek spricht gegenüber Reportern von „lebensgefährlichen Szenen“ und einer Stimmung „wie im Krieg“. Nachdem der Gastgarten völlig verwüstet wurde, Sessel flogen, Geschirr und Torten am Boden landeten, sperrte Prousek das Geschäft zu und flüchtete mit den Angestellten in die Filiale Bognergasse.

Ein aktuelles Video bestätigt den Augenzeugenbericht:

Samstags-Demo vertreibt Gäste vom Stephansplatz

Seitens der Polizei versucht man, den Vorfall kleinzureden, und verweist auf die „Demonstrationsfreiheit“. Für die Geschäftsleute rund um den Stephansplatz haben sich die samstäglichen Kurden-Demos allerdings zu einer veritablen Geschäftsschädigung entwickelt, da viele Kunden oder Gäste an diesem Tag aus Angst prophylaktisch die Gegend meiden – zu Recht, wie die jüngsten Ereignisse zeigen.

Warum kann Innenstadt nicht Demo-frei sein?

Generell leidet die Wiener Innenstadt massiv untern den dutzenden, oft völlig sinnlosen Demos, die alljährlich Verkehr und Wirtschaftstreiben innerhalb des Ringes für jeweils einen halben oder ganzen Tag lahmlegen, wie unter anderen die Kronen Zeitung berichtet. Maßnahmen dagegen werden laut Kurier in der Politik seit Monaten erwogen. Dabei müsste es wohl einen gesetzlichen Passus geben, mit dem sich zumindest potentiell gewalttätige Demos, noch dazu von Ausländern, an Touristenmagneten wie dem Stephansplatz untersagen lassen – wenn man nur wollte. Schließlich geht es dabei nicht zuletzt um Wiens Ruf in der Welt – und um die Sicherheit seiner Bürger und seiner (friedlichen!) Gäste.

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