Hochsicherheitskonzept am Oktoberfest München: Zäune, Taschenkontrollen und Verbote

Angst vor Terror: Das Areal rund um die Theresienwiese soll heuer hermetisch abgeriegelt und kontrolliert werden. Foto: Gutsul / wikimedia (gemeinfrei)
Angst vor Terror: Das Areal rund um die Theresienwiese soll heuer hermetisch abgeriegelt und kontrolliert werden.
Foto: Gutsul / wikimedia (gemeinfrei)
25. August 2016 - 7:46

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Ein eingezäunter Bereich, 500 Sicherheitsfachleute und keine Taschen mehr mit einem Fassungsvermögen von mehr als drei Litern. Was sich nach einer Hochsicherheitszone anhört, steht heuer den Wiesen-Besuchern in München bevor. Aufgrund der Anschläge in den letzten Wochen erhöhte die Stadt ihr Sicherheitskonzept und will die Maß- und Weißwurstkonsumenten nun ganz genau unter die Lupe nehmen.

Kein Spaß: Durchleuchtungen, Abtasten, Rucksackverbot

Der Polizei zufolge könnte es heuer erstmals einen Zaun geben, der das gesamte Oktoberfest-Areal umgibt. Neben einer mehr als zehn Euro teuren Maß Bier gibt es für die zahlreichen Besucher heuer aber erstmals auch strikte Sicherheitskontrollen. Neben den Einlasskontrollen wird es sowohl Taschendurchleuchtungen als auch Abtasten geben, wie es bereits von etlichen anderen Großveranstaltungen bekannt ist.

3,6 Millionen für Sicherheit: Personal dringend gesucht

Größere Taschen und Rücksäcke werden dort garnicht mehr erlaubt sein, aus Angst vor weiteren blutigen Terroranschläge wie erst unlängst im Münchener Olympiaeinkaufszentrum. Rund 3,6 Millionen Euro lässt sich die Stadt diese Neuerungen im Sicherheitsbereich kosten und sucht händeringend nach Sicherheitspersonal anstatt Kellnerinnen.

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