Niederösterreichische Gemeinde lebt in ständiger Angst: Ausländerbanden warten auf Einheimische

Im beschaulichen Ternitz eskalieren Auseinandersetzungen mit Ausländern. Die ersten Bewohner wollen wegziehen. Foto: ZL - ZL / wikimedia (gemeinfrei)
Im beschaulichen Ternitz eskalieren Auseinandersetzungen mit Ausländern. Die ersten Bewohner wollen wegziehen.
Foto: ZL - ZL / wikimedia (gemeinfrei)
27. August 2016 - 14:00

Nur 15.000 Menschen wohnen im beschaulichen Ternitz in Niederösterreich. Ganz und gar nicht beschaulich soll es in der Gemeinde allerdings seit einiger Zeit zugehen. Eine verärgerte Bewohnerin machte ihrem Unmut in einem Brief Luft und lässt schockierende Details an die Öffentlichkeit kommen. Ausländer würden fast täglich die einheimische Jugend attackieren, Erwachsene anpöbeln und  in aggressiver Art und Weise ihre Mitmenschen angreifen. Auffällig sei vor allem ein Afrikaner und seine türkischen Kumpanen. Auch die Polizei gibt einen ungewöhnlich hohen Problemanteil zu. 

Gangs lauern Kindern auf

Ich bin eine unbescholtene Bürgerin der Stadt und halte mich für ziemlich tolerant und in sehr vielen Belangen einsichtig, aber jetzt reicht es mir. Es gibt in unserer Stadt leider einige Vorfälle, die man absolut nicht mehr akzeptieren kann.

So beginnt das Schreiben einer Mutter aus Ternitz, die in den folgenden Zeilen den irren Alltag in ihrem Heimatort beschreibt. Dort häufen sich nämlich Vorfälle mit türkischen Jugendbanden und afrikanischen Zuwanderern, welche den Ternitzer Jugendlichen auflauern, sie angreifen und nächtliche Diebstähle ausführen. In Gruppen bis zu 30 Personen warten die Ausländer auf eine Gelegenheit, ihren Aggressionen Luft zu machen. Seit einiger Zeit müssen 14-jährige Jugendliche von ihren Eltern sogar schon im Freibad abgeholt werden, um nicht Opfer einer Attacke zu werden:

Scheinbar wollen sie unbedingt körperliche Auseinandersetzungen. Glücklicherweise lassen sich unsere österreichischen Teenies nicht provozieren, und verlassen den Platz. Das zeugt für mich von Klugheit. Sie begeben sich dann meist zur Mehrzweckhalle. Dort dauert es dann aber auch nicht lang und die Gruppe der Ausländer taucht dort auch auf und es geht weiter mit den Provokationen. Es ist dort vor einigen Tagen eskaliert und diese Ausländer haben unsere Kinder getreten und gestoßen, damit sie endlich zu raufen beginnen. Dies geht seit etlichen Tagen so. Vor einigen Tagen wurde durch Stoßen ein Mädchen verletzt, das auch ins Krankenhaus musste.

Nicht mehr lebenswert

Just jener Afrikaner, der bei den ständigen Attacken gegen andere Jugendliche immer vorne dabei ist, wurde erst kürzlich bei einem Moped-Diebstahl von der Polizei erwischt. Er wurde zwar angezeigt, treibt seine Spielchen allerdings weiter, kürzlich trat er auf den Sohn der Brief-Verfasserin ein. Auch eine erwachsene Frau, die mit ihrem Hund spazieren ging, hat er bereits massiv beschimpft.

Die Situation in Ternitz scheint derart zu eskalieren, dass bereits mehrere Bewohner ernsthafte Umzugsgedanken hegen. In Angst lebt die heimische Bevölkerung dort schon seit geraumer Zeit: „Es ist unmöglich für uns, ohne Angst außer Haus zu gehen, ganz besonders im Dunkeln. Wir fühlen uns einfach nicht mehr wohl.“

Polizei arbeitet an Fall

Die Exekutive (LPD NÖ) bestätigt in einem Gespräch mit unzensuriert.at jene Vorfälle und gibt auch zu, dass es in Ternitz immer wieder zu solcherlei Differenzen komme, weil der Anteil an Ausländern dort besonders hoch sei. Durch eine starke Präsenz will man zwar Abhilfe schaffen, ist allerdings durch viele weitere Fälle ebenso ausgelastet.

Weil es sich bei der angesprochenen Gruppierung längst nicht nur um Asylwerber, sondern vielmehr um bereits "eingebürgerte" Migranten handle, werde allerdings ein gesondertes Augenmerk auf die Jugendgruppen gelegt, wie uns versichert wurde. Ebenso fordert die Polizei die Anrainer auf, solch unglaubliche Fälle nicht nur über soziale Netzwerke zu teilen, sondern auch explizit zur Anzeige zu bringen oder über Verdachtsmomente mit der Exekutive zu sprechen.

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