Verbrechens-Serie in Wien-Margareten reisst nicht ab: Pistolenschütze überfiel eine Apotheke

Gefährlicher Einwandererbezirk Margareten: Räuber bewaffnen sich jetzt bereits mit Schusswaffen. Foto: Jackson-Lewis1717 /  Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Gefährlicher Einwandererbezirk Margareten: Räuber bewaffnen sich jetzt bereits mit Schusswaffen.
Foto: Jackson-Lewis1717 / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
25. August 2016 - 17:54

Der von Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery (SPÖ) regierte fünfte Wiener Bezirk Margareten - früher ein Arbeiter-, jetzt ein Einwandererbezirk - wird immer mehr zum kriminellen Brennpunkt Wiens. Erst vor wenigen Tagen wurde das Ausheben eines in der Nähe des Bezirksamtes befindlichen Drogen-Supermarkts bekannt. Jetzt wurde eine Apotheke kurz vor Geschäftsschluss durch einen Pistolenschützen überfallen, wie unter anderen vienna online berichtet.

Noch keine Spur vom Täter

Der mit einer Pistole bewaffnete Räuber betrat am Dienstag kurz vor 18 Uhr das Geschäftslokal in der Schönbrunner Straße, bedrohte die Angestellte und ließ den Inhalt der Registrierkasse mitgehen. Unmittelbar nachher flüchtete der Täter und konnte bisher nicht ausgeforscht werden.

Überfall ist Höhepunkt einer Kriminalitätsserie

Der Apothekenüberfall ist der jüngste Höhepunkt einer Kriminalitätsserie, die den Bezirk heimsucht. Neben Drogendelikten und Bandenkriegen unter Zuwanderern häufen sich in jüngster Zeit auch die Geschäftsüberfälle. Bezirksvorsteherin Schaefer-Wiery hält aber weiterhin an ihrer Überzeugung fest, dass Beschwerden aus der Bevölkerung über die wachsende Kriminalität nur dem subjektiven Sicherheitsempfinden der Betroffenen zu verdanken sei.

FPÖ kritisiert Ignoranz der roten Bezirksvorstehung

Heftige Kritik für diese Haltung gibt dafür von FPÖ-Klubobmann Fritz Simhandl:

Der gestrige Raubüberfall auf eine Apotheke in Margareten liefert einen neuerlichen Beweis für die Sicherheitsproblematik im rot-grün regierten Bezirk. Dass die Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery im Angesicht solcher Vorfälle bereits seit Monaten ausschließlich von einem subjektiven Sicherheitsgefühl der Betroffenen spricht, ist ein Skandal der Sonderklasse.

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