Viktor Orbán schützt nicht nur Ungarn sondern ganz Europa mit seinem Grenzzaun

Foto: Bild: European People s Party / Wikimedia (CC BY 2.0)
Neuer, verstärkter Grenzzaun an ungarisch-serbischer Grenze soll Europa vor Ansturm hunderttausender illegaler Migranten schützen

Wien hat nach der Ersten Türkenbelagerung 1529, die noch glimpflich ausgegangen ist, weil ein Wintereinbruch die Türken zum Rückzug gezwungen hatte, seine mittelalterlichen Festungsanlagen sukzessive verstärkt und auf den damaligen modernsten Stand der Technik gebracht, damit diese Mauern, Basteien und Ravelins bei der Zweiten Türkenbelagerung den türkischen Sturmläufen standhielten.

Kommentar von Unzensurix

Die Niederlage der Türken vor Wien 1683 wurde in ganz Europa als Rettung des Abendlandes gefeiert und niemand (Vernünftiger) käme heute auf die Idee, Kritik daran zu üben, dass man die Türken nicht in die Stadt hineingelassen hatte, damit diese den Halbmond, ihr islamisches Eroberungssymbol, auf der Spitze des Stephansdomes aufpflanzen konnten.

Abertausende Migranten strömen unbehelligt nach Europa

Derzeit rumort es wieder an den Grenzen Europas, aber die zuständigen EU-Politiker stecken weiter die Köpfe in den Sand, während abertausende illegale Migranten nahezu unbehelligt die europäischen Außengrenzen überschreiten, um sich über kurz oder noch kürzer in den Sozialsystemen der EU-Staaten festzusetzen.

Freilich, eine Außengrenze gibt es, die von einem EU-Mitgliedsstaat nach den gesetzlichen Bestimmungen der Europäischen Union geschützt wird.

Pflicht zur Kontrolle der Schengen-Außengrenzen

Ungarn dürfte das einzige Land der EU sein, welches das „Schengener Abkommen“ in allen Punkten erfüllt. Denn dieses besagt, dass innerhalb des Schengen-Raums keine Grenzkontrollen (oder nur in seltenen Ausnahmefällen) stattfinden dürfen, während die Schengen-Außengrenzen rigoros kontrolliert werden müssen.

So ist es doch europapolitisch verständlich, dass der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán darauf bedacht ist, die Grenzen zu Serbien (kein EU-Staat) und zu Kroatien (kein Schengen-Staat) mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln schützen möchte. Besonders weil Viktor Orbán vorausschauend denkt und dem Flüchtlingsdeal mit der Türkei nicht vertraut.

Gewalt wird notwendig sein

Am Freitag gab der Ministerpräsident daher bekannt, dass mit dem Bau eines weiteren Grenzzaunes an der serbischen Grenze begonnen wird: „Die technische Planung ist in Arbeit, um ein massiveres Verteidigungssystem neben der bereits existierenden Verteidigungslinie zu errichten.“

Denn wenn sich die türkische Position in der Flüchtlingsfrage, was durchaus im Bereich des Möglichen ist, ändert, muss Ungarn gewappnet sein, „Hunderttausende“ fernzuhalten. Dazu erklärte Viktor Orbán auch: „Wenn es mit netten Worten dann nicht funktioniert, werden wir sie mit Gewalt aufhalten müssen.“

Soldaten und Waffen statt Blumen und Plüschtiere

Denn für ihn ist es logisch, dass die Grenzen Europas nicht mit „Blumen und Plüschtieren verteidigt werden, sondern mit Grenzzäunen, Polizisten, Soldaten und Waffen“.

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