Laut "Heute"-Umfrage: Österreicher für "Burkini"-Verbot

Gottseibeiuns in vielen Schwimmbädern: "Burkinis" werden laut einer aktuellen Umfrage mehrheitlich abgelehnt. Foto: Frans Persoon / flickr (CC BY-NC-ND 2.0)
Gottseibeiuns in vielen Schwimmbädern: "Burkinis" werden laut einer aktuellen Umfrage mehrheitlich abgelehnt.
Foto: Frans Persoon / flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Burka- und "Burkini"-Verbot beschäftigen nicht nur Deutschland und Frankreich. Ein Burka-Verbot lehnt der österreichische Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) ab. Ein Burka-Verbot würde keine Probleme lösen, meinte er und schielte in Richtung großer Gelder von arabischen Touristen. Ein Burka-Verbot würde vor allem diese Touristinnen betreffen. Dass sei angesichts der Bedeutung dieser oft finanzkräftigen Gäste für den Tourismus "kein gutes Zeichen", wurde er im Ö1-Morgenjournal am Sonntag zitiert.

Diskriminierende Burkini-Demo in Wien

Skurril geht es in Österreich auch beim sogenannten Burkini weiter. Morgen soll es in Wien eine "Burkini-Demo" beim Badeschiff am Donaukanal geben. Dabei wird sogar offen eine Diskriminierung beworben, wie man der Tageszeitung Heute entnehmen kann. Wer im "Burkini" kommt, soll freien Eintritt ins Badeschiff bekommen. Personen anderer Religionsgruppen müssen anscheinend zahlen, was eine Ungleichbehandlung bedeuten dürfte.

Die Leser des Internetbeitrags waren offensichtlich kaum für den Burkini zu begeistern. Zwei Drittel jener Leser, die in einer Umfrage im Beitrag ihre Stimme abgaben, votierten (Stand 18:30 Uhr am 28.8.2016) für ein Burkini-Verbot.

 

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