Die TU Wien bestreitet Vorwürfe von Verbindungsstudenten, sie seien vom Sicherheitsdienst der Uni verwiesen worden.

Foto: Bild: TU Wien
TU Wien bestreitet Rauswurf von Korporierten – Kein „Couleurverbot“

Für erhebliche Aufregung hat im Juni eine Auseinandersetzung an der TU Wien gesorgt. Wie unzensuriert.at berichtet hat, haben dort Mitglieder von Studentenverbindungen ihren traditionellen Couleurbummel abgehalten. Allerdings wurde dieses Treffen von unangenehmen Störungen bzw. Beschimpfungen seitens linksextremer „Antifaschisten“ begleitet. 

Studenten kritisieren "Sicherheitschef"

Nachdem der Sicherheitsdienst der TU Wien auf diese Konfrontation aufmerksam wurde, schritt dieser ein. Wie die Verbindungsstudenten behaupten, wurden sie vom Sicherheitspersonal der Universität verwiesen. Manche Korporierte zeigten zur Feststellung ihrer Identität sogar einen Studentenausweis der TU her. Doch das soll den  Chef für Sicherheit nicht interessiert haben. Er war es, der laut Augenzeugenberichten für den Verweis der Korporierten sorgte. Dabei habe er sich  auf eine Weisung des Rektorats berufen.  

Die pöbelnden und durchaus gewaltaffinen Leute auf der Gegenseite blieben laut Schilderung von der Wegweisung verschont.

TU Wien rechtfertigt sich nach parlamentarischer Anfrage

FPÖ-Wissenschaftssprecher Andreas Karlsböck konfrontierte Wissenschaftsminister Mitterlehner in einer parlamentarischen Anfrage mit den Vorwürfen. Der Minister äußerte sich zu den zahlreichen Fragen nicht im Detail, legte aber Antworten der TU Wien bei.

Die TU bestreitet darin, dass sie dem Sicherheitschef oder anderen Mitarbeitern eine Anweisung  erteilt hätte, farbentragenden Studenten den Aufenthalt auf universitärem Gelände zu untersagen. Es sei lediglich eine Person, welche sich nicht beruhigen ließ, des Uni-Gebäudes verwiesen worden. Diese war jedoch dem Antifa-Lager zuzuordnen. Zwischen den Zeilen geht jedoch hervor, dass auch die Couleurstudenten hinauskomplimentiert wurden: 

Einige der Personen wurden gebeten, den Konfliktort – auch zu ihrem eigenen Schutz – zu verlassen.

Die Universität bekräftigte in dem Antwortschreiben aber, dass jeder Mensch das Recht habe, "sein äußeres Erscheinungsbild aufgrund seines Persönlichkeitsrechts frei zu gestalten. Dies wurde und wird von den Fachkräften Sicherheitsservice respektiert und gelebt." Das heißt: Es gibt auch kein "Couleurverbot" für Korporierte an der TU Wien.

Vollstes Vertrauen in hauseigenen Sicherheitsdienst

Der Sicherheitsdienst genießt trotz der massiven Vorwürfe weiter vollstes Vertrauen der Uni-Leitung. Es wird dessen  hohe Qualität hervorgehoben.

Es handelt sich dabei um Sicherheitsfachkräfte der höchsten Sicherheitsservicestufe 3 (FSS3), die ua eine Ausbildung zum qualifizierten Supervisor absolvieren müssen und im Krisen- und Katastrophenmanagement geschult sind. 

Ein übler Beigeschmack bleibt dennoch: Aus Erfahrung ist bekannt, dass Gewalt und Aggression gegen Korporierte regelmäßig von den Linksextremisten ausgeht. Auf der Rampe der Universität Wien muss der wöchentliche Farbenbummel daher seit Jahren von der Polizei geschützt werden. Offenbar wollte sich der Sicherheitsdienst nicht die Mühe machen, die in regelmäßigen Blockadetrainings geschulten Linksextremen zu entfernen, um die Korporierten vor drohenden gewalttätigen Übergriffen zu schützen.

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