Bund gegen Deutschpflicht in Schulpausen: “Abwertung der Herkunftssprachen”

Deutschpflicht in den Schulpausen – eine durchaus sinnvolle Maßnahme angesichts des hohen Migrantenanteils in zahlreichen Schulen – wurde in Oberösterreich von ÖVP und FPÖ beschlossen. Allerdings stellt sich nun der Bund quer. Laut einer Stellungnahme des Verfassungsdiensts des Bundeskanzleramts wird die schwarz-blaue Forderung mit dem Hinweis, dies sei ein "Eingriff in das Privatleben der Schülerinnen und Schüler" abgelehnt.

Deutschpflicht ist "Abwertung der Herkunftssprachen"

Außerdem wird auch noch von einer „Abwertung der Herkunftssprachen“ geschrieben. Dem nicht genug wird auch noch darauf Wert gelegt, dass in höheren Schulstufen die Mehrsprachigkeit als "wertvolle Ressource" angesehen werde. Dass die Lehrer (und auch manche einheimische Schüler) mit dieser Multi-Kulti-Träumerei überfordert werden könnten, fragt sich scheinbar aber niemand.

Bund stellt sich eindeutig gegen Integration

Der Bund unternimmt somit genau das Gegenteil von dem, was man als „Integration“ versteht. Der „Turmbau zu Babel“ aus dem alten Testament´dürfte den Beamten des Verfassungsdienst des Bundeskanzleramts nicht bekannt sein. Zur Erinnerung kurz zusammengefasst: Ein Volk will einen Turm bauen, dessen Spitze bis in den Himmel reicht. Gott allerdings beendet dieses Vorhaben, in dem er die Sprache der Erbauer ("Babylonische Sprachverwirrung") verwirrt und diese sich fortan über die ganze Erde verstreuen.

Babylonische Sprachverwirrung 2.0

Anscheinend gibt es irgendwo da oben im weisen Bundeskanzleramt ein großes Interesse daran, dafür zu sorgen, dass Schüler aufgrund der multikulturellen Sprachenvielfalt einander schon im Kleinkindalter nicht verstehen lernen. Die Kinder verstreuen sich dann nicht über die Welt –  es genügt, wenn sich die Gleichsprachigen zusammentun und sich somit von den anderen abschotten. Integration, wie sie das Bundeskanzleramt versteht!

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