Potentielles Sicherheits-Risiko: Islamischer Staat verbietet Frauen die Vollverschleierung

Vollverschleierte werden zum Sicherheitsrisiko: In Mossul dürfen Frauen gewisse Gebäude nur ohne Schleier betreten. Foto: Gigi Ibrahim / flickr (CC BY 2.0)
Vollverschleierte werden zum Sicherheitsrisiko: In Mossul dürfen Frauen gewisse Gebäude nur ohne Schleier betreten.
Foto: Gigi Ibrahim / flickr (CC BY 2.0)
7. September 2016 - 8:00

Leser einer Meldung von oe24.at werden gedacht haben, es handelt sich dabei um einen schlechten Scherz. Ausgerechnet der Islamische Staat (IS) hat ein Verbot der Vollverschleierung angeordnet. Dies deswegen, weil die Burka zum Sicherheitsrisiko geworden sein soll. Verschleierte Frauen hätten vermehrt Kämpfer des IS angegriffen. Unbestritten ist sicher auch, dass man unter Burka & Co. unauffällig Sprengstoff transportieren kann.

Verbot gilt nur in Mossul

Ob der IS wohl Angst vor solchen Attentätern hat? Vom Burkaverbot betroffen sein soll nur die Stadt Mossul, welche als Hochburg des IS gilt. Den Schleier müssen Frauen abnehmen, um in gewisse Gebäude zu gelangen, heißt es. Zu rechnen ist, dass das Burka-Verbot ausgeweitet wird, wenn sich die Attentate außerhalb Mossuls häufen. Verblüffend ist der Schwenk des IS bei der Vollverschleierung insofern, da Männer und Frauen, die sich nicht an die strengen islamischen Regeln des IS halten, bis dato mit dem Tode rechnen mussten.

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