Wiederholte Bezirkswahlen in Wien Leopoldstadt: “Verbotskultur”-Gegner sehen sich bei der FPÖ besser aufgehoben.

Foto: Bild: ZL / Wikimedia (CC)
Wien-Leopoldstadt: Pollischansky-Liste unterstützt diesmal die FPÖ

Einen prominenten Unterstützer erhält nun die FPÖ Wien-Leopoldstadt für die im Zuge einer Wiederholung neuerlich abgehaltenen Bezirksvertretungswahlen am 18. September. 2015. In der annullierten Wahl war für den Bezirk auch die Liste "Wir wollen Wahlfreiheit" (WWW-Liste) angetreten. Jetzt wird die FPÖ unterstützt.

Ex-Rauchverbots-Gegner unterstützt nun Freiheitliche

Die Bürgerliste wurde vom prominenten Gastronomen Heinz Pollischansky gegründet, zentrales Wahlkampfthema war der Kampf gegen das absolute Rauchverbot in der Gastronomie. Im 2. Wiener Gemeindebezirk stieß dieses Angebot mit einem Wählerzuspruch von 0,24 Prozent im vergangenen Oktober auf vergleichsweise bescheidenen Zuspruch. Ein Großteil jener, die die grüne "Verbotskultur" bekämpfen wollten, stimmten gleich für die Bezirks-FPÖ, die damals 22,1 Prozent erhalten hatte.

Liste WWW könnte Zünglein an der Waage sein

Formal steht die WWW-Liste von Pollischansky nun neuerlich auf dem Stimmzettel. Der Betreiber hat jetzt aber eingesehen, dass seine Anliegen wohl doch bei der FPÖ besser aufgehoben sind. Pollischansky empfiehlt seinen vormaligen Wählern eine Stimme für die FPÖ und deren Spitzenkandidaten Wolfgang Seidl.

Auf den ersten Blick kann die WWW-Liste zwar nicht viel einbringen, doch wenn man bedenkt, dass beim ersten Durchgang die FPÖ nur 0,05 Prozent (23 Stimmen) hinter den Grünen lag, dann könnten die Pollischansky-Wähler diesmal über den zweiten Platz und damit den Bezirksvorsteherstellvertreter mitentscheiden. 

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