Arabischer Feiertag in Österreich angekommen: Kurz wünscht Moslems schönes Schächten | Unzensuriert.at

Arabischer Feiertag in Österreich angekommen: Kurz wünscht Moslems schönes Schächten

Erdogan-Anhänger will Kurz heimschicken, aber zum "Opferfest" wünscht er Moslems beider Geschlechter ein frohes Fest. Foto: Sebastian Kurz
Erdogan-Anhänger will Kurz heimschicken, aber zum "Opferfest" wünscht er Moslems beider Geschlechter ein frohes Fest.
Foto: Sebastian Kurz
14. September 2016 - 16:47

Gern würde der karriereversierte ÖVP-Außenminister Sebastian Kurz der FPÖ das Wasser abgraben. Laute Töne spuckte er erst unlängst gegenüber der Türkei und besserte damit seine Umfragewerte auf. Er empfahl allen Austro-Türken, welche den türkischen Präsidenten Recep T. Erdogan fanatisch unterstützen, das Land in Richtung Heimat zu verlassen. Wieviel Stimmenfang und wieviel persönliche Überzeugung dabei eine Rolle spielte, ließ der schwarze Jungspung am höchsten Feiertag der Moslems erkennen.

Gelebte Re-Integration: Kurz gratuliert zu "Eid Mubarak"

Den 12. September dieses Jahres feierten unzählige Muselmanen nicht nur in arabischen Ländern, sondern auch in Österreich lautstark und mit skurrilen Bräuchen. „Eid Mubarak“ ist der Gruß zum Opferfest der gläubigen Moslems, vergleichbar etwa mit unserem Osterfest. Mit diesen Worten wünschen einander die Muslime quasi schöne Feiertage. Als Brauch wird an diesem Tag ein Tier geopfert, selbstverständlich "halal", indem es bei vollem Bewusstsein geschächtet wird, bis es ausgeblutet ist.

Hauptsache "halal" und gegendert

Ausgerechnet der ehemalige Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz, der diese Agenden nun auch als Außenminister weiter betreut, ließ es sich allerdings nicht nehmen, den "Musliminnen und Muslimen" ein schönes Opferfest zu wünschen. Selbstverständlich korrekt gegendert. Während in arabischen Ländern weder kirchliche Gebäude noch christliche Gebräuche geschweige denn Gleichberechtigung toleriert werden, signalisiert Kurz dieser eher vergeblich umworbenen Wählerschaft, dass deren Glaube problemlos in Österreich auslebbar sei.

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