Die Heilige Moschee in Mekka, Wirkungsstätte und Bühne von Herrn ibn Abdulaziz as-Sudais für seine Hasspredigen gegen Juden, Christen und sonstige Ungläubige.

Foto: Bild: Al Jazeera English / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Wichtigster islamischer Prediger betet für Sieg über die “verräterischen Juden” und “bösartigen Christen” – Die USA helfen fleißig dabei

Wer sich von der vielgepriesenen Friedfertigkeit des Islam überzeugen möchte, dem seien die berühmten Predigten des Imans (Vorbeters) und Koranrezitators der Heiligen Moschee in Mekka empfohlen. Dieser Mann, Abdurrahman ibn Abdulaziz as-Sudais, studierter islamischer Rechtsgelehrter (Scharia) und sogar Doktor der Islamwissenschaften gilt als eine der höchsten mohammedanischen Autoritäten, wenn es darum geht, das Verhältnis des Islams zu allen anderen Religionen ins richtige (mohammedanische) Licht zu stellen.

Triumph über Juden und Christen

Am 4. September etwa, es ist knapp vor der Zeit des Haddsch, der islamischen Pilgerfahrt nach Mekka, die jeder gläubige Muslim einmal in seinem Leben absolvieren muss, hatte ibn Abdulaziz as-Sudais sogar einen Auftritt im ägyptischen Fernsehen, wo er in klaren Worten seine islamische Toleranz erkennen ließ:

Oh Allah, schenke Sieg, Ehre und Macht unsere Brüdern den Dschihadisten im Jemen, in Syrien, im Irak, auf der ganzen Welt. Lass sie triumphieren über die verräterischen Juden, die bösartigen Christen und die unzuverlässigen Heuchler.

Bomben gegen „unzuverlässige Heuchler“

Apropos Jemen. Gerade während der Imam seine wohlgewählten Worte vor ägyptischen Gläubigen formulierte, startete Saudi-Arabien ein Bombardement gegen jemenitische Zivilisten. Denn im Jemen sind es Schiiten („unzuverlässige Heuchler“), die es zu vernichten gilt.

Und Saudi-Arabien ist da nicht zimperlich, wenn es darum geht, den wahren Glauben zu verteidigen. Zerbombte Krankenhäuser und Schulen im Jemen sprechen davon Bände. Aber auch in Ägypten kommt es immer wieder zu brutalen Verfolgungen der christlichen Minderheit der Kopten.

Nach „Spende“ an Hillary Clinton mehr Waffenverkäufe der USA

Allerdings tut sich das Land auch leicht, mit guter Bewaffnung flächendeckend ein Blutbad zu hinterlassen. Denn seit die damalige US-Außenministerin und derzeitige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton von der saudischen Regierung eine beträchtliche „Spende“ erhielt, durften die Saudis von den USA Waffen in Rekordhöhe kaufen.

Die USA unter der Regierung Obama lieferten dem saudischen Königshaus in den letzten fünf Jahren Waffen im Wert von 60 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: In der gesamten Amtszeit von George W. Bush (2001 bis 2009) hatten die Waffenkäufe Saudi-Arabiens einen Gesamtwert von 16 Millionen Dollar.

Nach verschiedenen Meldungen (Reuters, Sputnik) tragen zu den Ausgaben im Detail unter anderem bei: 5,4 Milliarden Dollar für den Kauf von Flugabwehrraketen, 11,25 Milliarden für vier Kriegsschiffe, 1,29 Milliarden für „intelligente“ Bomben.

Merkwürdiges Spiel der USA

Wenn man sich also anlässlich der saudischen Waffenkäufe der Worte ibn Abdulaziz as-Sudais noch einmal besinnt, wo er für den Sieg der Dschihadisten auf der ganzen Welt betet, sollte man sich ernsthaft überlegen, was die Vereinigten Staaten tatsächlich für ein Spiel treiben, wenn sie dieses islamische Gewaltregime ununterbrochen mit Waffen versorgen. Denn dass die Saudis nur Interesse hätten, ihren Glaubenskrieg auf den Jemen zu beschränken, ist weniger zu erwarten.

Denn nach den „unzuverlässigen Heuchlern“ (den Schiiten) geht es sicher auch bald den „verräterischen Juden“ und „bösartigen Christen“ an den Kragen, wie mittlerweile die vielen blutigen Islam-Attentate (mit wohl saudischem Geld finanziert) in Europa beweisen.

Im aktuellen Unzensuriert-TV berichten sowohl ein geflüchteter Christ  aus dem Irak als auch ein Theologe der Hilfsorganisation "Open Doors" von der Christenverfolgung im Nahen Osten – Unzensuriert-TV: Exodus der Christen – Flüchten oder sterben

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