Harvard-Studie: US-Wirtschaft ist nach acht Jahren Obama kaputt

"Obama-Oeconomics" erhält von der Harvard Business School schlechte Zensuren. Foto: Official White House Photo by Pete Souza / Wikimedia (PD)
"Obama-Oeconomics" erhält von der Harvard Business School schlechte Zensuren.
Foto: Official White House Photo by Pete Souza / Wikimedia (PD)
17. September 2016 - 18:00

Schlechte Zensuren in Sachen Wirtschaftspolitik erhalten der scheidende US-Präsident Barack Obama und seine Administration in einer aktuell veröffentlichen Studie der Harvard Business School. Unter dem entlarvenden Titel „Keine Probleme gelöst und eine gespaltene Nation“ treffen die Harvard-Ökonomen die Feststellung, dass der aktuelle Zustand der US-Wirtschaft als kaputt zu bezeichnen ist.

Standards wie vor 20 Jahren

In vielen Bereichen hinke man Standards von vor 20 Jahren nach, - vor allem im letzten Jahrzehnt, das von Obamas ökonomischen Zielvorgaben geprägt gewesen sei, hätte eine fortgesetzte Erosion in allen Sektoren stattgefunden. So sei man etwa beim Wirtschaftswachstum, beim Produktivitätswachstum, beim Arbeitsplätzewachstum und bei den Investitionen schlechter als Ende der 90iger Jahre des letzten Jahrhunderts.

Harvard-Studie: Führungsschwäche ist Hauptgrund für Verfall

Explizit wird die ökonomische Führungsschwäche als Hauptgrund für den (ökonomischen) Verfall der USA angeführt. So hätte die Obama-Administration als einzige Strategie eine Generaldelegation der Wirtschaftspolitik an die Federal Reserve vorgegeben. Die US-Notenbank und ihre Zinspolitik seien der einzige externe Input in Sachen Wirtschaftspolitik gewesen, - seit dieses Instrument stumpf oder sogar schädlich sei, wäre überhaupt nichts mehr passiert.

Neben dieser Generaldelegation der Wirtschaftspolitik würden laut Harvard-Studie auch andere Bereiche des Politischen Systems der USA aktuell nicht mehr funktionieren, so dass mittelfristig mit einer weiteren negativen Entwicklung zu rechnen sei. 

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