Die AfD fuhr auch in Berlin ein fulminantes Wahlergebnis ein.

Foto: Bild: metropolico.org / flickr (CC BY-SA 2.0)
Wahl in Deutschlands Hauptstadt: AfD erringt im linken Berlin zweistelliges Ergebnis

Über ein zweistelliges Ergebnis kann sich die Alternative für Deutschland (AfD) bei der Wahl in der deutschen Hauptstadt Berlin freuen. Georg Pazderski, ehemaliger Offizier und Berlin-Chef der AfD, errang mit seiner Partei in der traditionell stark links wählenden Stadt aus dem Stand 14,2 Prozent.

SPD und CDU stürzen ab, AfD und FDP gewinnen

Ein ähnliches Muster wie bei anderen Wahlen zeichnet sich auch in Berlin ab: Die ehemaligen Großparteien SPD und CDU fahren eine herbe Wahlschlappe ein. Die regierenden Sozialisten kommen auf 21,6 Prozent im Vergleich zu mehr als 28 Prozent 2011. Damit dürften die Tage des SPD-Bürgermeisters Michael Müller gezählt sein. Die "Konservativen" stürzen auf 17,6 Prozent von ehemals 23,4 Prozent. Damit ist die Weiterführung der "großen Koalition" Geschichte.

Auch die Grünen mussten Einbußen in der Bundeshauptstadt hinnehmen. Sie kommen auf 15,2 Prozent und erreichen damit um mehr als zwei Prozent weniger als noch 2011. Gewonnen hat neben der AfD die Linkspartei, die auf 15,6 Prozent von ehemals knapp zwölf Prozent klettert und damit die Grünen überholt. Auch die Liberalen der FDP schafften wieder den Einzug in das Landesparlament, sie erreichten 6,7 Prozent. Die Piratenpartei, 2011 noch bei mehr als acht Prozent, verfehlte den Einzug klar.

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