Trotz gewaltätiger, linker Störaktionen konnte der alljährliche “Marsch für das Leben” erfolgreich stattfinden.

Foto: Bild: Turris Davidica / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Trotz linker Störaktionen: 8.000 Menschen demonstrierten bei “Marsch für das Leben” in Berlin

Im Schatten der Berlin-Wahl und den Demonstrationen gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA, gingen rund 8.000 Menschen in der deutschen Hauptstadt für eine "Kultur des Lebens" und gegen Abtreibungen auf die Straße. Wie in den vergangenen Jahren auch, versuchten Linksextremisten die Demonstration zu stören und zu blockieren.

Linke attackieren Mutter mit behindertem Kind

Die Demonstration musste von rund 1.300 Polizisten gesichert und begleitet werden, andernfalls wären linke Gegendemonstranten über die friedlichen Teilnehmer hergefallen. Unterstützt von den Sozialisten, den Grünen und der Linken protestierten diese teils gewalttätig gegen den von zahlreichen christlichen Initiativen und Vereinen organisierten Marsch.

Immer wieder beleidigten "hysterische Antifa-Frauen" die Teilnehmer auf das Übelste, so eine Augenzeugin. Ein Linksextremist bastelte gar eine Statue der Mutter Gottes Maria mit nacktem Unterleib. Ein anderer Gegendemonstrant durchbrach die Polizeisperren, entriss einer Mutter mit behindertem Kind ein Kreuz und warf dieses in die Spree. Der Hass der linken Gegendemonstranten war erschreckend, so die Veranstalter.

Berliner Erzbischof nahm an Marsch teil

Trotz der gewalttätigen und politisch gewollten Gegendemonstration, konnte der Marsch beendet werden. Unter den Teilnehmern verschiedener Konfessionen aus ganz Deutschland, waren auch fünf katholische Diözesan- und Weihbischöfe zu finden, darunter der Berliner Erzbischof Heiner Koch. Der Bischof wandte sich vor allem gegen die gesellschaftlich bereits akzeptierte Einteilung in "wertes und unwertes Leben", was auch die hohe Anzahl an Abtreibungen in Deutschland erkläre. Ein anderer Bischof forderte "für eine Kultur des Lebens" einzutreten. Auch die stellvertretende AfD-Bundesvorsitzende Beatrix von Storch nahm am Marsch teil.

Jährlich werden in Deutschland über 100.000 Kinder im Mutterleib durch Abtreibung getötet. Der Marsch für das Leben soll ein Zeichen für die Alternativen setzen, etwa das vielfältige Angebot kirchlicher Einrichtungen zum Schutz des Lebens oder die Angebote von Familienberatungen.

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