Afghanistan hat fast eine weltweite Monopolstellung als Opium-Produzent – das eröffnet “Flüchtlingen” lukrative Geschäftsmodelle.

Bild: Special IG for Afghanistan Reconstruction Folgen Opium Cultivation Potential, 2012 / flickr (CC BY 2.0)
Dealender Asylwerber aus Afghanistan urlaubte mehrmals in Heimatland

Als Boss eines im oberösterreichischen Wels ausgehobenen Drogenringes leistete sich ein afghanischer Asylwerber mehrmalige Heimaturlaube, wie die Kronen Zeitung berichtet.

Afghanische Dealer-Bande in Wels festgenommen

Wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wels, Christian Hubmer, bestätigt, wurden vier afghanische Asylwerber unter dem Verdacht des Drogenhandels festgenommen. Bei den vier „eifrigen“ Afghanen konnten bei ihrer Festnahme etwa 18 Kilogramm Marihuana sichergestellt werden. Laut Staatsanwaltschaft handle es sich aber „um eine größere Menge“, unter anderem vier Kilogramm noch nicht identifizierter Drogen.

Zu weiteren Details hält sich die Staatsanwaltschaft derzeit noch bedeckt. Unter den Festgenommenen befindet sich auch der „Boss“ der Bande, der möglicherweise auf Grund von „Überarbeitung“ bereits mehrmals in Kabul urlaubte, während er in Österreich Asylstatus genießen darf.

„Flucht“ nach Wien wegen Kürzung der Mindestsicherung

Das bereits allseits bekannte Phänomen der Abwanderung von Asylwerbern in die Bundeshauptstadt traf auch auf den findigen Drogenboss zu. Da in Oberösterreich per 1. Juli die Mindestsicherung für Asylwerber von 914 Euro auf 520 Euro gesenkt wurde, meldete sich der Afghane kurzerhand in Wien, wo ja bekanntlicherweise noch immer aus dem Vollen geschöpft werden darf. In letzter Zeit haben aufgrund dessen bereits einige Bundesländer über leerstehende Asylunterkünfte, die teilweise eigens errichtet werden mussten, geklagt.

Heimaturlaub, um Nachschubwege zu sichern?

Der afghanische Drogenhändler-Boss, der als Zubrot zum Haupterwerb des Drogenverkaufs auch noch die Mindestsicherung kassierte, gönnte sich daher mehrmalige Heimaturlaube. Mit dem offiziellen Asylstatus sollte der Mann allerdings als "in seiner Heimat Verfolgter" gelten, um ebendiesen erlangen zu können. Dennoch zog es ihn in die alte Heimat zurück.

Nachdem Afghanistan aber immer noch als weltweit größter Opiumproduzent gilt, mag das unter Umständen auch andere Gründe gehabt haben. Der geschäftstüchtige afghanische „Flüchtling“ also, mit den allerbesten Kontakten in die Heimat, war möglicherweise nur geschäftlich unterwegs, um die Nachschubwege seines lukrativen Geschäfts zu sichern. Es kann daher wahrscheinlich gar nicht von Urlauben in dem Sinne gesprochen werden sondern eher von "Dienstreisen"…

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