Politikerinnen mit Gesichtsverschleierung: Bald Usus in Europa? (Symbolfoto)

Foto: Bild: The home of Fixers on Flickr / flickr (CC BY-ND 2.0)
Bosnien: Radikale Muslimin kandidiert mit Niqab für Stadtrats-Posten

Wie die politische Landschaft in Westeuropa zukünftig aussehen könnte, sieht man derzeit in Bosnien. Dort tritt zum ersten Mal eine Muslimin mit Niqab (Gesichtsverschleierung) für die Wahl zum Stadtrat an. In dem Balkanstaat fand in den vergangenen Jahren eine rasante Islamisierung statt.

Mit Gesichtsschleier auf Wahlplakaten

Die gelernte Journalistin Indira Sinanovic arbeitet für den islamischen TV-Sender IML-TV und kandidiert nun für den Stadtrat der 40.000 Einwohner Stadt Zavidovici. Diese ist überwiegend von Muslimen bewohnt. Ihre Partei "Stranka demokratske aktivnosti (Partei der demokratischen Aktivität, A-SDA)", setzte sie auf Listenplatz 11 von 24 bei den anstehenden Kommunalwahlen.

Den Gesichtsschleier wollte Sinanovic auch für die Wahlplakate nicht lüften. Diesen trage sie immerhin seit 25 Jahren. Als Ziel ihrer Kampagne sieht sie Arbeitsplatzbeschaffung, die Stärkung der Wirtschaft und der Rechte der Frauen, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit.

Islamisierung Europas nach EU-Beitritt

Über den zunehmenden Einfluss radikaler Islamisten in Bosnien, auch des IS, berichtete unzensuriert.at vor geraumer Zeit. Ganze Gebiete stehen mittlerweile quasi unter der islamischen Rechtslehre der Scharia. Die dortigen Bewohner träumen von einem europäischen Kalifat, sollte Bosnien irgendwann einmal in die EU aufgenommen werden. Finanziert wird die eifrige Islamisierung größtenteils aus Saudi-Arabien.

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