Robert Koch Institut: Asylwerber schleppen ansteckende Krankheiten wie Tuberkulose ein

Bereits 32 Prozent aller Tuberkulose-Erkrankungen in Deutschland entfielen heuer auf Asylwerber. Foto: CDC/Dr. George P. Kubica / Wikimedia(PD)
Bereits 32 Prozent aller Tuberkulose-Erkrankungen in Deutschland entfielen heuer auf Asylwerber.
Foto: CDC/Dr. George P. Kubica / Wikimedia(PD)
7. Oktober 2016 - 12:00

Das Robert Koch Institut des deutschen Gesundheitsministeriums erfasst statistisch die Infektionskrankheiten bei Asylwerbern. Wie eine Auswertung für die 1. bis 35. Kalenderwoche (Ende August) ergeben hat, waren allein 32 Prozent der Tuberkuloseerkrankten Asylwerber.

Tuberkulose, Hepatitis, Läuserückfallfieber

Von insgesamt 4.146 Tuberkuloseerkrankungen entfielen nicht weniger als 1.336 auf Asylwerber, die sich aktuell seit dem 1. Jänner 2016 auf deutschem Bundesgebiet aufgehalten haben. 

Bei Hepatitis B beträgt das Verhältnis zwischen Gesamterkrankungsfällen mit 2047 zu 649 erkrankten Asylwerbern 31,7 Prozent. Die festgestellten Fälle von Läuserückfallfieber entfallen zu 100 Prozent auf Asylwerber.

In Bayern halten sich die meisten erkrankten Asylwerber auf

Die Aufteilung der erkrankten Asylwerber auf die deutschen Bundesländer ist ebenfalls interessant. So leben 1.122 durch Infektionskrankheiten angesteckte Asylwerber in Bayern, 724 in Nordrhein-Westfalen, 606 in Baden-Württemberg und 505 in der Bundeshauptstadt Berlin. Nach den Herkunftsländern erfasst, kommen 1.021 erkrankte Asylwerber aus Syrien, 666 aus Afghanistan, 310 aus dem Irak, 187 aus Somalia und 177 aus Eritrea. 

Abgesehen von der Einschleppung vieler Krankheiten kosten die Asylwerber das deutsche Gesundheitssystem auch sehr viel Geld. Die dortigen Krankenkassen haben deshalb einen Appell an die Regierung für mehr finanzielle Unterstützung gerichtet, da sonst die deutschen Versicherten für die Asylwerber künftig höhere Beiträge zahlen müssten. 

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