Wiener Festwochen-Stück, in dem Christus eine Muslima vergewaltigt, verursacht in Polen einen Theaterskandal

Wiener Kulturpolitik: Wiener Festwochen 2016 boten „Christus als Vergewaltiger einer Mohammedanerin“ ein künstlerisches Forum  Foto: Christian Michelides / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Wiener Kulturpolitik: Wiener Festwochen 2016 boten „Christus als Vergewaltiger einer Mohammedanerin“ ein künstlerisches Forum
Foto: Christian Michelides / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
11. Oktober 2016 - 21:30

Zuerst zieht eine Frau mit Schleier eine österreichische Fahne aus ihrer Vagina. Dann steigt Jesus Christus von seinem Kreuz aus einer Wand von Benzinkanistern herab und vergewaltigt die offensichtliche Muslima auf der Bühne. Nach gelungener Kopulation wischt sich Jesus mit der österreichischen Fahne seinen Penis ab.

Christen und Christentum schuld

Soweit eine Szene aus dem Theaterstück „Eure Gewalt, unsere Gewalt“ des kroatischen Autors, Theaterregisseurs und Intendanten Oliver Frljić. Dieses angebliche Lehrstück, von der Kritik als „Paraphrase des Terrors“ bezeichnet, gibt in gewalttätigen und primitiven Bildern den (christlichen) Europäern die Schuld am Migrantenansturm, wobei das Christentum natürlich nach unterster Schublade in Fäkalmanier dargestellt wird.

Für Wiener Festwochen: christenfeindliches Stück ideal

Dass ein derartiges Stück bei den heurigen Wiener Festwochen seine Premiere hatte, wundert bei der österreichischen Kulturpolitik wenig. Denn während man den Islam hinten und vorne hofiert und jede Kritik an mohammedanischen Auswüchsen in Wien mit der Keule des Populismus oder gar Rassismus niederknüppelt, werden Autoren vom Kaliber eines Oliver Frljić mit einer Uraufführung auf Kosten der Steuerzahler bedacht. Wichtig ist nur, dass die sogenannte Kunst das Christentum und mit diesem den bösen Europäer mit Verächtlichkeit straft. So soll wohl die Österreichfahne aus der Vagina der mohammedanischen Frau symbolträchtig die zu erwartende Islamisierung unseres Landes darstellen und die Vergewaltigung einer Moslemin durch Christus die "Brutalität", mit der die christliche Gesellschaft den Islam zwingen möchte, seine Identität aufzugeben.

Andere Variante

Interessant an dieser Stelle wäre zu ergründen, wie Mohammedaner reagiert hätten, zöge eine Christin eine türkische oder saudische Fahne aus ihrem Mutterschoß und Prophet Mohammed persönlich würde sich über diese Person vergewaltigend hermachen.

Wahrscheinlich weniger angenehm für Herrn Frljić! Und es stünde die ernste Gefahr im Raum, dass er keinen weiteren zu seinen bisher über zwanzig Theaterpreisen einheimsen kann.

Polen ist anders

Allerdings dürfe auch Polen kein besonders guter Boden für Herrn Frljić sein, denn dort gastiert sein Machwerk derzeit. Denn während sich in Wien das Publikum nur etwas verstört zeigte und manche österreichische Kritiker sogar schrieben „Erkenntnisgewinn: null. Verärgerungsfaktor: hoch“, gehen die Wogen im katholischen Polen weitaus kräftiger hoch.

Für viele Polen ist die Aufführung (in Polen wird zudem eine polnische Fahne statt einer österreichischen verwendet) schlichtweg ein abscheulicher Affront erster Güte und wird von den Medien mit Recht bereits als Theaterskandal bezeichnet. Unter anderem, weil auch dort der Steuerzahler für diese theatralische Beleidigung des Christentums aufkommen und diesen Schund finanzieren muss. Aber auch, da in Polen eine selbstbewusstere Einstellung zu den eigenen, christlichen Werten vorherrscht und man sich nicht alles bieten lassen muss, was unter dem Mäntelchen Kunst daherkommt.

Österreich ist anders

Freilich dürfen wir gespannt sein, mit welchem Theaterstück Herr Frljić das nächste Mal Österreich beglücken darf. Denn man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass unsere Kulturverantwortlichen noch genug Steuergeld für Autoren à la Frljić bereithalten, wenn diese nur ja die abendländisch-christliche Kultur in den Dreck ziehen. Denn gerade das gilt in Österreich und besonders in Wien als Kultur!

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