Terrormiliz IS rekrutiert Nachwuchs aus europäischen Gefängnissen

Die radikalisierung von jungen Männern nimmt in Österreich bereits seit einiger Zeit drastisch zu. Dass die Terrororganisation IS nun aber auch in europäischen Gefängnissen Mitglieder rekrutiert, scheint allerdings eine neue Vorgangsweise zu sein. Die am Dienstag veröffentlichte Studie des "Zentrums für die Untersuchung von Radikalisierung und politischer Gewalt" (ICSR) zeigte erschreckende Verbindungen „zwischen Kriminalität und Terror“.

"Waffenerfahrung und hohes Aggressionspotential"

79 Lebenläufe von Dschihadisten nahmen die Forscher des Londoner King’s College genauer unter die Lupe. Mehr als die Hälfte von ihnen war zum Zeitpunkt der Studie bereits inhaftiert, mindestens 27 Prozent radikalisierten sich erst hinter Gittern, wie etwa die Krone berichtet.

Die Terrormiliz Islamischer Staat konzentriere sich bei ihrer Suche vor allem auf „wütende junge Männer“, wie der Bericht offen legt. Bei den bereits inhaftierten Männern könne sie oftmals auf Waffenerfahrung und hohes Aggressionspotential zurückgreifen.

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